Die Zukunft der Landwirtschaft liegt nicht am Land, sondern in der Stadt."Vertical Farming" heißt dieser Trend: alte Fabriksareale werden als meterhohe, futuristische Anbaustätten für Gemüse genutzt.
Quelle: kurier.at am 7. März 2018
Allgemein
Bürogebäude als Bauernhöfe: Eine schwedische Firma will unsere Städte neu denken
Agritechture: Eine Kombination aus Landwirtschaft, Technologie und Architektur.
Indoor-Farming boomt. Die Unternehmen auf der ganzen Welt haben dabei unterschiedliche Ziele. Nahrungsmittel in Kellern ohne Sonnenlicht wachsen lassen, Menschen, die in Wüstenregionen leben, mit ausreichend Essen versorgen oder die negativen Auswirkungen von Monokulturen auf die Umwelt umkehren.
Quelle: huffingtonpost.de am 5. März 2018
Es muss nicht immer Cannabis sein
Seit vergangenem Dienstag sind sie umgetopft: Dreizehn Salatpflänzchen der Sorte Lollo bionda beziehungsweise rosso und fünf noch hauchzarte Senfkohlsetzlinge sind in der Erde. Und weder ein jäher Temperatursturz, tagelange Sonnenabstinenz noch fiese Schädlinge können dem Blattgemüse etwas anhaben. Zwar unwahrscheinlich, aber ein ernsthaftes Problem wäre dagegen ein längerer Stromausfall.
Quelle: faz.net am 28. Februar 2018
Webinar: Anbau von Kulturpilzen (Danny Kaulitz)
Auf Youtube veröffentlicht am 23.02.2018
Neben dem allseits bekannten Champignon gibt es eine ganze Reihe anderer wertvoller Speisepilze, die sich auf einfachen Substraten in Außen- wie in Innenräumen kultivieren lassen. In diesem Webinar werden die gängigen holzzersetzenden Arten sowie deren Abbaumethoden und -bedingungen vorgestellt. Ihr erfahrt, wie sich Austernpilze auf Strohpellets, Shiitake-Pilze auf Baumstämmen und Kulturträuschlinge im Beet kultivieren lassen. Die Methoden könnt ihr mit einfachen Mitteln auch zu Hause anwenden.
Quelle: youtube.com am 23. Februar 2018
Stadt, Land, Garten: Wenn auf dem Balkon Gemüse wächst
Von der Biokiste über den Gemeinschaftsgarten hin zur solidarischen Landwirtschaft - neue Formen der urbanen Lebensmittelproduktion werden immer beliebter. Fünf Modelle in Schleswig-Holstein im Überblick.
Die Kuh beim Namen zu kennen, deren Milch man trinkt, ist vielleicht etwas utopisch, aber zumindest zu wissen, woher die Lebensmittel kommen und wer sie herstellt, ist ein Wunsch von vielen Menschen. Gesa Maschkowski von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) weiß, das viele nach Alternativen zur gesichtslosen Massenproduktion suchen: „Sie wünschen sich eine lebendige und vielfältige Landwirtschaft, die nicht nur schön ist, sondern auch nachhaltig und zukunftsfähig für die Menschen, die unser Essen herstellen.“
Quelle: shz.de am 19. Februar 2018
Urban Farming in Nairobi
Jobs sind Mangelware in Nairobis Slums, die Zukunftsaussichten gerade für junge Leute meist miserabel. Ein Gruppe junger Männer in Huruma haben einen ungewöhnlichen Weg gefunden, sich ihren Lebensunterhalt zu sichern: Unterstützt vom Agrarministerium bauen sie eine Farm auf: Ziegen, Hühner, Tauben, Enten, Hasen und sogar Meerschweinchen laufen über die Straße und liefern Milch, Fleisch - und ein Einkommen. ARD-Korrespondentin Linda Staude hat sich das Projekt genauer angesehen.
Quelle: mediathek.rbb-online.de am 25. Januar 2018
Essbare Stadt am Rhein
von Moritz Haubenreißer und Verena Kamprath
Weltweit wachsen die Städte und damit auch die Herausforderungen zur Versorgung der Bürger. Essen ist in der Großstadt jederzeit verfügbar. Doch in welcher Qualität? Mit so genannten essbaren Städten versuchen Gemeinden eine lokale Nahrungsmittelproduktion zu fördern.
Quelle: technikjournal.de am 20. Dezember 2017
In Paris wachsen Gemüse und Pilze jetzt unter der Erde
Mitten in der Stadt frische Lebensmittel direkt aus dem Beet – das Projekt La Caverne macht es möglich. Ein ehemaliges Parkhaus dient dabei als Farm, in der unter anderem Austernpilze, Shiitake, Sprossen und Chicorée wachsen.
Um ihre Farm unter der Erde zu bewirtschaften, nutzen die Betreiber vom Start-Up Cycloponics die besonderen Eigenschaft der von ihnen angebauten Pflanzen. So brauchen etwa Pilze wie auch der Chicorée kein Sonnenlicht und können damit bestens im Untergrund heranwachsen. Für Salate und Sprossen, die Licht brauchen, setzen die Stadtfarmer auf LED-Beleuchtung. Auch wenn das einen erhöhten Energieverbrauch zu Farmen über der Erde bedeutet, stammt der Strom dafür zumindest zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen.
Quelle: nachhaltigleben.ch am 12. Dezember 2017
Vertical Farming & Aquaponik: Gemüse und Fische aus der Großstadt
Photosynthese mit Kunstlicht statt Sonne? Salat, der in der Vitrine wächst, statt in der Erde? Und das Ganze mitten in der Stadt? Urban Indoor Farming heißt der neue Trend. Junge Start-ups bauen Gemüse in geschlossenen Räumen an. Ihre Pflanzen wachsen auf Substrat, gedeihen unter LED-Licht oder werden mit Fischkot gedüngt. Ziel dieser neuen Landwirtschaftsform: Frische Ware ohne Umwege zum Verbraucher bringen und dabei möglichst effizient und nachhaltig sein.
Quelle: test.de am 12. Dezember 2017
Kann sich eine Stadt wirklich selbst mit Lebensmitteln versorgen?
Salate auf dem Hausdach, Kräuter im Büro, Pilze im Keller: Theoretisch kann man Lebensmittel gut in Städten anbauen. Was praktisch dagegen spricht.
Wenn man an Lebensmittelproduktion denkt, fallem einen oft zuerst Felder ein, mit Kartoffeln, Weizen und Ähnlichem. Daniel Podmirseg denkt allerdings an etwas anderes: an Pflanzen, die in Städten angebaut werden, in Häusern, auf Dächern und Freiflächen. Er ist der Gründer des Vertical Farm Institute in Wien, einer Forschungseinrichtung, die sich mit dem sinnvollen Begrünen der Städte beschäftigt. Im Interview erzählt er, wie realistisch der Traum von der Landwirtschaft in Metropolen ist, welche Pflanzen sich dafür besonders eignen und welche Probleme es gibt.
Quelle: ngin-food.com am 11. Dezember 2017
