In Neukölln gibt es bald Grünkohl vom Friedhof

Der Kreuzberger Gemeinschaftsgarten eröffnet eine Dependance auf einem alten Friedhof. Die Zukunft am Moritzplatz ist noch ungewiss.

https://www.morgenpost.de/berlin/article216730429/In-Neukoelln-gibt-es-bald-Gruenkohl-vom-Friedhof.html?utm_source=Twitter&utm_medium=Social&utm_campaign=share&__pwh=sTEj61Cc+vctEIpKslLUQA%3D%3D

Streng genommen benimmt sich der alte Herr ungehörig. Laut feuert er seine Hunde an, die kläffend antworten. Dabei handelt es sich bei der Allee seitlich der Hermannstraße, auf der er sein Stöckchen wirft, nicht um eine normale Grünanlage – auch wenn das Areal von Anwohnern längst so genutzt wird. Demnächst dürfte es auf dem Neuen Friedhof St. Jacobi noch lebendiger werden. Am Sonnabend eröffnet der Prinzessinnengarten an seiner neuen Dependance die Gartensaison. Im letzten Sommer wurden Hochbeete angelegt, den Winter über wurde bereits geerntet.

Quelle: morgenpost.de am 23. März 2019

Säen, um zu bleiben

Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg sind das bekannteste Urban-Gardening-Projekt Berlins. Jetzt zieht ein Teil der Truppe auf einen Friedhof in Neukölln um. Wie lange es am Moritzplatz noch weitergeht, bleibt ungewiss.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/03/prinzessinnengaerten-kollektiv-berlin-kreuzberg-neukoelln-umzug.html

Wer regelmäßig auf dem Neuen St. Jacobi -Friedhof in Neukölln spazieren geht, wird sie bemerkt haben, die ersten Vorboten, dass sich hier etwas ändert: Auf einem Wiesenstück in der Mitte des Friedhofs stehen mit Erde gefüllte Holzkästen; ein paar Schritte hinter dem Eingangstor an der Hermannstraße ist eine selbstgezimmerte Hütte zu finden.

Quelle: rbb24.de am 21. März 2019

Urban Gardening – Mit kleinen Pflänzchen die Welt retten?

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/forum/201903/10/308787.html

Wer nicht auf selbstgezogenes Gemüse in der Stadt, wohl aber auf das Regiment des Kleingartenvorstands verzichten kann, baut im Hof oder rund um den Straßenbaum an: Urban Gardening erfreut sich seit Jahren in Berlin großer Beliebtheit. Aber wer macht eigentlich mit und wie reagieren die Nachbarn? Darüber diskutiert Harald Asel im Rahmen des Berlin-Denkraums für Visionäre, Realisten und Passanten von Inforadio und der Urania Berlin.

Quelle: inforadio.de am 10. März 2019

Urban Gardening in Berlin: Prinzessinnenengärten bekommen zweiten Standort in Neukölln

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gaertnern-zwischen-graebern-prinzessinnengaerten-bekommen-zweiten-standort-in-neukoelln-32101754

Mangold, Feldsalat und Rucola sind schon so gut gewachsen, dass man sie jetzt essen kann. Robert Shaw geht langsam an den Hochbeeten entlang, zupft ein paar Blätter ab und isst sie. Er blinzelt in die warme Frühlingssonne und schaut sich um. Überall Grabsteine. Inmitten des Neuen St. Jacobi-Friedhof an der Hermannstraße in Neukölln will der 42-Jährige bald einen riesigen Stadtgarten errichten, mit Tomaten, Kartoffeln und Radieschen und Salat.

Quelle: berliner-zeitung.de am 26. Februar 2019

„Essbarer Bezirk“ und urbanes Gärtnern in der City West

Die Bezirksverordneten haben beschlossen, Charlottenburg-Wilmersdorf zum „essbaren Bezirk“ zu wandeln. Was es damit alles auf sich hat.

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article216479379/Essbarer-Bezirk-und-urbanes-Gaertnern-in-der-City-West.html?utm_source=Twitter&utm_medium=Social&utm_campaign=share&__pwh=u535aJYWpOxTC3amuVXbYg%3D%3D

2015 hat Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen „Essbarer Bezirk“ zu werden. Hierzu gehören nicht nur die Aufwertung öffentlicher Flächen durch Nutzpflanzen sowie kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher, sondern ebenfalls Urban Gardening – das urbane Gärtnern und die Umweltbildung. Der Wunsch nach einer mit allen Sinnen begreifbaren Natur, Obst und Gemüse aus eigener Hand sowie der aktiven Gestaltung des Wohnumfeldes nimmt bei vielen Bürgern stetig zu.

Quelle: morgenpost.de am 19. Februar 2019

Gärtner vom Moritzplatz ziehen fort

http://www.abendblatt-berlin.de/2019/02/14/gaertner-vom-moritzplatz-ziehen-fort/

„Ja, es ist wahr: Die Prinzessinnengärten ziehen Ende 2019 vom Moritzplatz nach Neukölln. Wahr ist aber auch, dass der Standort am Moritzplatz auch darüber hinaus erhalten bleiben wird“, sagt Robert Shaw, Sprecher von „Nomadisch Grün“, einer Gesellschaft, die die Prinzessinnengärten 2009 gegründet hat. Mit außergewöhnlichen Beeten, Stauden und Kräutern hatte man damals die ehemalige Brache mitten in Kreuzberg zu idyllischer Blüte und internationaler Beachtung verholfen.

Quelle: abendblatt-berlin.de am 14. Februar 2019

Totenruhe und Bio-Tomaten

Die Prinzessinengärten ziehen auf einen verfallenden Friedhof nach Neukölln um und sind dort Ruhestätte und Gemeinschaftsgarten zugleich.

http://www.taz.de/!5569212/

Robert Shaw sieht zufrieden aus. Er dreht sich eine Zigarette, hockt auf einem Baumstumpf mit Blick auf die nicht mehr ganz preußisch akkurate und etwas windschiefe Platanenallee des St.-Jacobi-Friedhofs in Neukölln. Wenn alles gut läuft, kann er mit dem Urban-Gardening-Projekt „Prinzessinnengärten“ für mindestens 30 Jahre hier bleiben. Ein Traum sei das. Er wäre dann über 70 Jahre alt. „Friedhöfe“, so Shaw, „sind eine Riesenüberraschung!“

Quelle: taz.de am 12. Februar 2019

be Basilikum

Rot-Rot-Grün will Urban Gardening unterstützen. Und was ist mit den über 71.000 Parzellen in 160 landeseigenen Kleingartenanlagen?

http://www.taz.de/!5561018/

Der Frühling kann kommen. Der Senat hat sein lange erwartetes Urban-Gardening-Konzept beschlossen, mit dem das freie Stadtgärtnern künftig unterstützt werden soll. Der Plan, der noch vom Abgeordnetenhaus beschlossen werden muss, sieht sieben Maßnahmen vor, darunter die Einrichtung einer neuen Personalstelle für das Thema Urban Gardening.

Quelle: taz.de am 8. Januar 2019

Virtuelles Gärtnern in der Altmark für Berlin

IP-Gärtner Boris Thiemig spricht im Interview über virtuelles Gärtnern und warum die Natur auch im Netz unberechenbar ist.

https://www.volksstimme.de/lokal/stendal/landwirtschaft-virtuelles-gaertnern-in-der-altmark-fuer-berlin

Mit einem Start up-Unternehmen versucht der Berliner Boris Thiemig in der Altmark den Großstädtern per Internet das Gärtnern näher zu bringen und dies als Geschäftsmodell zu etablieren.

Quelle: volksstimme.de am 27. Dezember 2018

Erleuchtung fürs Gemüse

LED-Technik erhellt nicht nur die Weihnacht. Längst züchten „Indoor-Farmer“ damit Tomaten und Kräuter.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/indoor-farming-erleuchtung-fuers-gemuese/23795594.html

So mancher Käufer bei Edeka, Rewe oder Metro in Berlin und so mancher Gast Berliner Restaurants wie von dem Zwei-Sterne-Koch Tim Raue wird sich in letzter Zeit gewundert haben: Da stehen an einer Wand im Verkaufsraum hohe Glasvitrinen, die auf den ersten Blick aussehen wie typische Supermarkt-Tiefkühlschränke. Doch darin liegt keine Fertigware, sondern es wachsen Kräuter und Salat in Wasserbehältern heran – offenbar völlig ohne Sonnenlicht und ohne Erde.

Quelle: tagesspiegel.de am 23. Dezember 2018