„Die Wirtschaft muss grüner werden“

2020 ist das Jahr der Bioökonomie. Die Berliner Professorin und Unternehmerin Christine Lang erklärt im Interview, was dahintersteckt.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/wissenschaftsjahr-2020-biooekonomie-die-wirtschaft-muss-gruener-werden-li.4984

Seit 20 Jahren richtet das Bundesforschungsministerium gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog Wissenschaftsjahre aus. Das Jahr der Physik machte den Anfang, es folgten diverse einzelne Fächer. Seit 2010 geht es um übergreifende Themen wie die Zukunft der Energie, die digitale Gesellschaft und Künstliche Intelligenz. 2020 ist nun das Jahr der Bioökonomie.

Quelle: berliner-zeitung.de am 16. Januar 2020

Wird Deutschland zu grün, um wahr zu sein?

Kunststoffe aus Gras oder Bakterien, die CO2 fressen: Das soll die Industrie grüner machen. Die Bundesregierung steckt Milliarden in die Bioökonomie und hofft das Beste.

https://www.zeit.de/wissen/2020-01/biooekonomie-deutschland-industrie-bundesregierung-wirtschaft-nachhaltigkeit-klima?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x

Der Hambacher Forst an der Abbruchkante der rheinischen Braunkohlekrater ist ein Symbol für das nahende Ende des fossilen Zeitalters. Dabei denken die meisten erst mal an Strom aus Wind und Sonne, doch Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich will auch nachwachsende Rohstoffe produzieren und nutzen. Geht es nach ihm, dann soll die welkende braune Ökonomie mithilfe biologischer Rohstoffe und biotechnologischer Innovationen als grüne Kreislaufwirtschaft neu erblühen.

Quelle: zeit.de am 15. Januar 2020

„Vertical farming“: Hoch hinaus gepflanzt

Frisch, pestizidfrei und klimaneutral – das sogenannte vertical farming soll die Landwirtschaft der Zukunft revolutionieren.

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-vertical-farming-hoch-hinaus-gepflanzt-_arid,1888722.html

Minze, Koriander und verschiedene Basilikumsorten sprießen fein aufgereiht in der gut zwei Meter hohen Glasvitrine. LED-Lampen tauchen sie in violett schimmerndes Licht. Die Kräuter stecken in Plastikboxen, Wurzeln sind von außen nicht zu sehen. Die Installation wirkt unscheinbar. Doch was hier zu sehen ist, soll die Landwirtschaft in 50 Jahren revolutionieren.

Quelle: weser-kurier.de am 12. Januar 2020

Von Aquaponikanlagen, Algenreaktoren und köstlichen Schädlingen

Klimawandel und Ressourcenverknappung auf der einen, neue Rohstoffe und Nachhaltigkeit auf der anderen Seite. Wo gibt es heute schon Lösungen? Vier Ortstermine.

https://www.tagesspiegel.de/themen/genuss/ist-das-die-zukunft-der-kueche-ii-von-aquaponikanlagen-algenreaktoren-und-koestlichen-schaedlingen/25383046.html

Sollte der Name „Stadtfarm“ Bilder von begrünten Hochhausdächern und umgenutzten Lagerhallen heraufbeschwören, dann führt er in die Irre. Denn dieser Betrieb liegt zwar in der Stadt, sieht aber durchaus wie ein ländlicher Betrieb aus, hübsch gelegen zwischen dem Landschaftspark Herzberge und dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Aber ein Blick hinter die Scheiben der vermeintlich normalen Gewächshäuser führt dann doch in eine etwas andere Welt. Denn hier wird mit einem geschlossenen Kreislauf („Aquaterraponik“) gearbeitet, in dem Fische eine besondere Rolle spielen.

Quelle: tagesspiegel.de am 10. Januar 2020

Im Zeichen des Rettichs

Tokios städtische Landwirtschaft blüht, aber anders als in New York oder London. Nun zeigt sich: Der zähe Kampf der örtlichen Bauern gegen viele Widerstände hat sich gelohnt.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/urban-agriculture-japan-1.4713004

Auf dem Feld des Bauern Yoshida hat sich das bunte Volk der Teilnehmenden in Position gebracht. Aber bevor der Wettbewerb im Rettichziehen beginnen kann, haben der Bürgermeister und andere Honoratioren ihren Einsatz auf der kleinen Bühne vor den Ackerfurchen. Grußworte, eines nach dem anderen.

Quelle: sueddeutsche.de am 8. Dezember 2019

Frisch vom Dach

Erstmals wird in Deutschland in einem Architekturprojekt ein zentral gelegenes städtisches Bürogebäude landwirtschaftlich genutzt.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/oberhausen-altmarktgarten-architektur-1.4681823

Auf dem Altmarkt von Oberhausen sind an einem grauen Herbsttag bereits Buden für den Weihnachtsmarkt aufgestellt. Sabine Lauxen bedauert das ein bisschen. Sonst wäre hier normaler Markttag, und die örtliche Beigeordnete für Umwelt, Gesundheit und Mobilität könnte dem Besucher den Stand präsentieren, an dem ziemlich spezielle Kräuter verkauft werden: Basilikum, Koriander, Petersilie und anderes wird vis-a-vis, nur 20 Meter höher angebaut, auf dem Dach des benachbarten Jobcenters.

Quelle: sueddeutsche.de am 15. November 2019

Die Senkrechtpflanzer

Ackerfläche wird knapp, doch Salat lässt sich gestapelt in Schränken und Regalen züchten. Ist die Technologie schon reif für die Produktion in großen Mengen? 

https://www.zeit.de/2019/45/agrarindustrie-gewaechshaeuser-start-up-technologie?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x

Noch wirft dieses Gerät viele Fragen auf. Es sieht aus wie eine zu groß geratene Mikrowelle, küchenschrankgroß, mit einer durchsichtigen Tür. Die Möbelpacker, die das Paket an diesem Morgen an Familie Knifka im Hamburger Norden anliefern, tippen auf einen kleinen Kühlschrank. Tatsächlich ist es ein Hightech-Gemüsegarten. Der PlantCube der Münchner Firma Agrilution soll eine Art Rundum-Sorglos-Paket für jede Form von Blattgemüse sein. In ihm wachsen auf zwei Etagen Basilikum, Salat und Kresse unter idealen Bedingungen, abgeschnitten von der Außenwelt, stets mit der perfekten Dosis Wasser und LED-Licht versorgt.

Quelle: zeit.de am 29. Oktober 2019

Landwirtschaft im geschlossenen System

https://www.agrarzeitung.de/karriere/karriere-nachrichten/neues-forschungszentrum-hochschule-osnabrueck-erforscht-urban-agriculture-88992

In einer indoor-Farm und einem Dachgewächshaus werden in Osnabrück "Agrarsysteme der Zukunft" entwickelt. Das Land Niedersachsen bewilligte nun Mittel für den Neubau.

Quelle: agrarzeitung.de am 24. Oktober 2019

Über New Yorks Dächern kehrt das Landleben zurück

https://www.krone.at/2021502

„Urban Farming“ heißt die neue Bewegung, die sich derzeit in New York rasch ausbreitet. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Hobby, sondern ein gesellschaftspolitisches Pionier-Projekt: Jedes neue Dach in New York muss „Grün“ oder Solarpaneele haben. Die „Krone“ beim Lokalaugenschein im Big Apple.

Quelle: krone.at am 12. Oktober 2019

Urban Gardening über den Dächern von Kairo

https://www.dw.com/de/urban-gardening-%C3%BCber-den-d%C3%A4chern-von-kairo/av-50764246

Viel Grün gibt es in Kairo nicht. Das soll sich ändern, wenn es nach der NGO Schaduf geht. Zumindest die Dächer von Kairo will sie begrünen. Mit Nutzpflanzen, die nicht nur der Umwelt gut tun, sondern auch für ein kleines Einkommen sorgen.

Quelle: dw.com am 9. Oktober 2019