Die Senkrechtpflanzer

Ackerfläche wird knapp, doch Salat lässt sich gestapelt in Schränken und Regalen züchten. Ist die Technologie schon reif für die Produktion in großen Mengen? 

https://www.zeit.de/2019/45/agrarindustrie-gewaechshaeuser-start-up-technologie?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x

Noch wirft dieses Gerät viele Fragen auf. Es sieht aus wie eine zu groß geratene Mikrowelle, küchenschrankgroß, mit einer durchsichtigen Tür. Die Möbelpacker, die das Paket an diesem Morgen an Familie Knifka im Hamburger Norden anliefern, tippen auf einen kleinen Kühlschrank. Tatsächlich ist es ein Hightech-Gemüsegarten. Der PlantCube der Münchner Firma Agrilution soll eine Art Rundum-Sorglos-Paket für jede Form von Blattgemüse sein. In ihm wachsen auf zwei Etagen Basilikum, Salat und Kresse unter idealen Bedingungen, abgeschnitten von der Außenwelt, stets mit der perfekten Dosis Wasser und LED-Licht versorgt.

Quelle: zeit.de am 29. Oktober 2019

Landwirtschaft im geschlossenen System

https://www.agrarzeitung.de/karriere/karriere-nachrichten/neues-forschungszentrum-hochschule-osnabrueck-erforscht-urban-agriculture-88992

In einer indoor-Farm und einem Dachgewächshaus werden in Osnabrück "Agrarsysteme der Zukunft" entwickelt. Das Land Niedersachsen bewilligte nun Mittel für den Neubau.

Quelle: agrarzeitung.de am 24. Oktober 2019

Über New Yorks Dächern kehrt das Landleben zurück

https://www.krone.at/2021502

„Urban Farming“ heißt die neue Bewegung, die sich derzeit in New York rasch ausbreitet. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Hobby, sondern ein gesellschaftspolitisches Pionier-Projekt: Jedes neue Dach in New York muss „Grün“ oder Solarpaneele haben. Die „Krone“ beim Lokalaugenschein im Big Apple.

Quelle: krone.at am 12. Oktober 2019

Urban Gardening über den Dächern von Kairo

https://www.dw.com/de/urban-gardening-%C3%BCber-den-d%C3%A4chern-von-kairo/av-50764246

Viel Grün gibt es in Kairo nicht. Das soll sich ändern, wenn es nach der NGO Schaduf geht. Zumindest die Dächer von Kairo will sie begrünen. Mit Nutzpflanzen, die nicht nur der Umwelt gut tun, sondern auch für ein kleines Einkommen sorgen.

Quelle: dw.com am 9. Oktober 2019

Experimentierfeld für urbane Landwirtschaft

https://www.highlight-web.de/5903/fraunhofer-umsicht-oberhausen/

Am 26.09. 29 wurde der Altmarkt-Garten auf dem Dach des neuen Oberhausener Arbeitsamts eingeweiht. Damit fiel gleichzeitig der Startschuss ein Pilotprojekt des Fraunhofer-Institutes "Umsicht", um in einem Gewächshaus auf dem Dach die innerstädtische Lebensmittelproduktion zu erforschen. Produktionssysteme und Gebäudeinfrastrukturen sind hierfür miteinander verknüpft, sodass Stoff- und Energieströme nachhaltig für den Anbau von Obst, Gemüse oder Kräutern genutzt werden können.

Quelle: highlight-web.de am 7. Oktober 2019

Wie Fische helfen, regional und nachhaltig anzubauen

Lokale Herkunft und Nachhaltigkeit von Lebensmitteln – das geht auch ohne nah gelegene Ackerflächen. Bei der Aquaponik lassen Fische das Gemüse wachsen. In Asien längst etabliert, holt ein Verein die Idee jetzt nach Wuppertal.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article201187994/Aquaponik-Mit-Fischen-regional-und-nachhaltig-anbauen.html?wtmc=socialmedia.twitter.shared.web

Um zu zeigen, was sich hinter dem Begriff Aquaponik verbirgt, öffnet Werner Rützenhoff die Tür zu einem großen Container, der sogenannten „Farmbox“. Dann steigt er eine Treppe hinauf. Von oben sieht man einen wuchtigen, blauen Wassertank, 20 Nilbarsche ziehen in diesem Becken ihre Runden. Sie tragen dazu bei, die Umwelt zu schonen und Ackerfläche einzusparen. Denn zwei Wasserrinnen flankieren den schmalen Mittelgang im Obergeschoss des Containers, und in ihnen wachsen Tomaten, Paprika, Basilikum.

Quelle: welt.de am 1. Oktober 2019

Analyse: Die Landwirtschaft macht sich vom Acker

Kommen die Bauern in die Stadt, tauchen sie in den Untergrund ab oder fliegen sie gar auf den Mond? Eine Analyse über alternative Anbauorte.

https://www.bauernzeitung.ch/artikel/analyse-die-landwirtschaft-macht-sich-vom-acker

Salate, Gemüse und Kräuter, die direkt im Laden wachsen? Das deutsche Unternehmen Infarm stellt Kästen mit künstlicher Beleuchtung rund um die Welt in Supermarkt-Filialen. Die amerikanische Firma Aerofarms produziert Jungsalate in einer 6400-Quadratmeter Halle: auf mehreren Etagen wird alle 12 bis 16 Tage geerntet. Ähnliches gedeiht im Untergrund von London: in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wachsen monatlich zwei Tonnen Kräuter und Keimlinge. Die kanadische Firma Aurora produziert jährlich 1000 Tonnen Hanf in 17 durchautomatisierten Hallen auf rund fünf Hektaren.

Quelle: bauernzeitung.ch am 30. September 2019

Gewächshaus auf Oberhausener Jobcenter-Dach

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/gewaechshaus-auf-oberhausener-jobcenter-100.html

Auf dem Dach des Jobcenters ist am Donnerstag (26.09.2019) ein besonderes Gewächshaus eröffnet worden. Darin untersuchen Forscher des Fraunhofer Instituts, wie sich Menschen in der Stadt mit Obst und Gemüse versorgen können. Das ist, laut Fraunhofer Institut, in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Quelle: www1.wdr.de am 26. September 2019

Bauer trifft Dachgarten

Bundespräsident Van der Bellen besuchte gestern eine “Roof Top Farm” in New York. Allerdings hätte er auch nach Graz fahren können. Da gibt es auch eine.

https://bauernladen.at/artikel/klimaschutz/bauer-trifft-dachgarten/

Gackernde Hühner, ein Bienenstock, Salat, Karotten, Gurken. Die Szenerie ist idyllisch. Bis man sich ins Gedächtnis zurückruft, dass man sich auf dem Dach eines rund 100 Jahre alten, ehemaligen Industriegebäudes befindet, das einst Möbel produzierte, dann Autoteile herstellte und später verwaiste. Und dahinter die beeindruckende Skyline New Yorks thront. Sogar unser in Überraschungen nicht ungeübter Bundespräsident gab sich erstaunt, als er die “Brooklyn Grange Roof Top Farm” gestern anlässlich seines Klimagipfel-Aufenthalts besuchte.

Quelle: bauernladen.at am 23. September 2019

Bauern im Bunker: Taucht die Landwirtschaft in den Untergrund ab?

Im Hagerbachstollen bei Flums SG wird das Leben im Untergrund getestet. Die Landwirtschaft hat ihre eigene Versuchsfläche. Wachsen Lebensmittel unabhängig von Wind und Wetter?

https://www.bauernzeitung.ch/artikel/bauern-im-bunker-taucht-die-landwirtschaft-in-den-untergrund-ab

Federkohl, Salate und Wasabi stecken im Blähton in holzigen Hochbeeten. Die rechteckigen Kisten sind etwas grösser als Pallet-Rahmen. Sie stehen aneinandergereiht in einem kühlen Seitenraum des grossflächigen Stollens. Über den Kisten schwebt warmes Licht. Daneben stehen Fischbecken und eine Filteranlage, die Wasser in die Gemüsekisten pumpt. Die Exkremente aus der Fischzucht dienen den Pflanzen als Nährstoffe. Die Pflanzenbeete wiederum reinigen das Wasser damit es die Fische erneut verwenden können. Dieses Kreislaufverfahren nennt sich Aquaponik.

Quelle: bauernzeitung.ch am 19. September 2019