Urban Farming: Unsere kleine Farm auf dem Dach

https://www.derstandard.de/story/2000101519421/urban-farming-unsere-kleine-farm-auf-dem-dach

Gartenbesichtigungen bei strömendem Regen sind normalerweise eine matschige Angelegenheit. Bei diesem Garten aber, 60 Meter über dem Erdboden auf dem Dach des Grazer Science Tower, ist bis auf die vielen Pflanzen kaum etwas so, wie man es kennt. An die 20 große Hochbeete sind ringförmig wie die Felder eines Parasolfächers auf der runden Dachfläche angeordnet, und wenn man aus dem Turminneren tritt, blickt man über die Salat-, Gemüse- und Kräuterbeete, die Feigen- und Olivenbäumchen auf die Baustellen der entstehenden Smart City und die grünen Hügel des Plabutsch im Hintergrund. Die Fußwege sind überdacht, sodass auch die ungnädige Witterung dem ersten öffentlichen Auftritt des "Smart City Rooftop Farming"-Projekts nichts anhaben kann.

Quelle: derstandard.de am 18. April 2019

In Kopenhagen wird das Dach eines Einkaufszentrums zu einem städtischen Bauernhof

Refarmed ist Teil einer wachsenden Bewegung, die die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren, verändert.

https://reset.org/blog/kopenhagen-wird-das-dach-eines-einkaufszentrums-zu-einem-staedtischen-bauernhof-04082019

Unsere Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion sind eine der größten CO2-Quellen der Welt. Angesichts der weiter wachsenden Bevölkerung und der damit verbundenen steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln braucht unser Planet dringend einen neue Lösungen für die Produktion, Verteilung und den Transport von Lebensmitteln, die weniger umweltschädigend sind. Eine Lösung besteht darin, städtische Räume in vertikale Farmen umzuwandeln und mit innovativen, energiesparenden Methoden Produkte direkt dort anzubauen, in denen diese auch verbraucht werden: in unseren Städten.

Quelle: reset.org am 8. April 2019

Frische Zitronenmelisse vom Dach

https://www.detail.de/artikel/frische-zitronenmelisse-vom-dach-33984/

Urban Gardening wird zu Urban Farming und gewährleistet damit die lokale Lebensmittelversorgung eines ganzen Quartiers. Denn der Anbau von Obst und Gemüse lässt sich künftig auf Gebäuden umsetzen. Fraunhofer Umsicht hat dazu ein Pilotprojekt gestartet, das in diesem Jahr fertiggestellt wird.

Quelle: detail.de am 8. April 2019

Urban Farming oder: Das Schwein im Hochhaus

Gemüse aus der Fabrik, Fleisch aus dem Labor: Hightech und neues Denken revolutionieren die Landwirtschaft. Und könnte helfen, die Metropolen von morgen zu ernähren. Darüber debattiert der Global Food Summit.

https://www.dw.com/de/urban-farming-oder-das-schwein-im-hochhaus/a-48008813?maca=de-Twitter-sharing

Das Münchner Startup Agrilution denkt Urban Farming mal etwas anders. Kein Blumentopf auf dem Balkon. Das wäre Old School. Agrilution lässt Salat und Kräuter in einem zweifächrigem Würfel wachsen. Eine Mini-Vertikal-Farm für die gehobene Einbauküche. Temperatur, Bewässerung und Licht werden automatisch gesteuert. "Wir simulieren im Plantcube das ganze Jahr den perfekten Frühling", so Patrick Proppe, Produktmanager von Agrilution. Nach sieben bis 32 Tagen kann das Grünzeug geerntet werden.

Quelle: dw.com am 21. März 2019

Die Gärten von Quito: urbane Landwirtschaft in einer der höchstgelegenen Städte der Welt

Von Farmen auf Dachterrassen bis zu großen Stadtgärten: Urbane Gärten in Ecuadors Hauptstadt Quito schaffen Arbeitsplätze und verbessern die Ernährungssicherheit.

https://www.dw.com/de/die-g%C3%A4rten-von-quito-urbane-landwirtschaft-in-einer-der-h%C3%B6chstgelegenen-st%C3%A4dte-der-welt/a-47972334?maca=de-Twitter-sharing

Die Gärtner erhalten praktische Unterstützung durch monatliche persönliche Besuche sowie Seminare. Sie lernen auch, wie sie ihre angebauten Lebensmittel erfolgreich auf den Markt bringen können. Auf mehr als einem Dutzend Wochenmärkten, sogenannten "Bioferias" verkaufen die Gärtner ihre Biolebensmittel.

Quelle: dw.com am 19. März 2019

So wird sich die Stadt der Zukunft ernähren

https://derstandard.at/2000099321249/So-wird-sich-die-Stadt-der-Zukunft-ernaehren?_slide=1&ref=article

Man könnte Urban Agriculture einfach mit "Landbau in der Stadt" übersetzen, doch das geht am Kern der Sache vorbei. Denn hinter dem Schlagwort stecken zwei unterschiedliche Dinge: Da sind einerseits Urban Gardeners, also Stadtmenschen, die sich ihre Tomaten, Chilis und Karotten selbst anbauen. Sie garteln am Wiener Donaukanal, am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof oder auf ihren eigenen Dächern. Es geht ihnen natürlich ums selbstgezogene Gemüse – aber auch um eine Lebenseinstellung.

Quelle: derstandard.at am 13. März 2019

„Es bräuchte Hochhäuser für die Produktion von Lebensmitteln“

https://derstandard.at/2000099329340/Zukunft-der-Agrarwirtschaft-Stadtplanung-durch-die-Ernaehrungsbrille?ref=article

Im Jahr 2050 lebt die Mehrheit der Menschen in Städten, wo die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen schrumpfen. Raumplaner Philipp Stierand hält den Anbau von Nahrung in der Stadt trotzdem für die Lösung. Wie soll das gehen?

Quelle: derstandard.at am 12. März 2019

Weniger Fleisch, ein paar Heuschrecken: Wie wir uns künftig ernähren

Fleisch aus dem Labor, vertikale Beete und Heuschrecken als Proteinersatz? Wie und was wir essen, dürfte sich stark ändern

https://derstandard.at/2000097604846/Weniger-Fleisch-mehr-Gemuese-Wieso-in-Zukunft-Heuschrecken-auf-unsere?ref=article

Wird das stinken, und ist es laut? Mit Fragen dieser Art sahen sich die Jungunternehmer Manuel Bornbaum und Florian Hofer konfrontiert, als sie Wiener Beamten erklärten, dass sie Pilze im Keller eines Mehrparteienhauses züchten wollten. Künftig werden sich Behörden öfter mit solchen Dingen beschäftigen müssen: Städte wachsen, Urban Farming boomt, Algennahrung wird wichtiger.

Quelle: derstandard.at am 10. Februar 2019

Kuba – Urbaner Gartenbau in Havanna

https://www.arte.tv/de/videos/072421-001-A/in-der-welt-zuhause/

Der französische Philosoph Philippe Simay erkundet, was die Architektur über die Lebensweise der Bewohner aussagt. In dieser Folge: Mitten in der kubanischen Hauptstadt Havanna wimmelt es von kleinen Gemüsegärten – den sogenannten Organipónicos. Entstanden sind sie mit dem Fall der Sowjetunion und der anschließenden Versorgungskrise. Heute sind sie Teil des Urban Gardening.

Quelle: arte.tv am 4. Februar 2019

So werde ich autark

Gemüsezucht und Hühnerhaltung sind wieder schwer im Kommen. Was die meisten nicht bedenken: Das ist harte Arbeit.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/alles-im-gruenen-bereich/alles-im-gruenen-bereich-so-werde-ich-autark-15985126.html?GEPC=s33

Über die Feiertage ist mir mal wieder ein Buch von John Seymour in die Hände gefallen. Es ist seine Anleitung zur "Selbstversorgung aus dem Garten", 1978 erschienen bei Dorling Kindersley, als Ergänzung zu seinem umfangreicheren Werk vom "Leben auf dem Lande", das in zwanzig Sprachen übersetzt wurde und auf eine Gesamtauflage von mehr als einer Milion Exemplare kam. Wie viele seiner Leser tatsächlich zu Selbstversorgern geworden sind, weiß man nicht; ich vermute, die allerwenigsten haben es auch nur ansatzweise geschafft.

Quelle: faz.net am 14. Januar 2019