Das Forschungsprojekt "GartenLeistungen" unter Leitung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) will dazu beitragen, den Beitrag von städtischen Gärten zu erhalten und zu stärken.
Quelle: gabot.de am 24. Dezember 2019
Berlin
Endlich Kohl(e)
Die Prinzessinnengärten in Berlin sind gesichert: Kurz vor knapp winkte R2G Förderung für das Öko-Vorzeigeprojekt durch. Der Freiraum bleibt erhalten.
Marco Clausen steht im derzeit wohl lautesten Garten Berlins. Er sagt: „Für 150 Millionen ziehen die hier nebenan Luxusgewerbe hoch.“ Während er das sagt, röhrt auf der einen Seite der Prinzessinnengärten ein Bagger, auf der anderen rattert ein Presslufthammer. Große gelbe Kräne rotieren hinter Bauzäunen auf beiden an die Prinzessinnengärten angrenzende Baustellen.
Quelle: taz.de am 5. Dezember 2019
Prinzessinnengärten machen weiter
Senat sichert Finanzierung für das ökologische Gemeinschaftsprojekt in Kreuzberg
Seit zehn Jahren gibt es in Kreuzberg ein kleines grünes Biotop, das sich der Verdrängung rund um den Moritzplatz widersetzt: Die Prinzessinnengärten sind so etwas wie das gallische Dorf von Naturschützer*innen mitten im Herzen von Berlin. Doch während der Senat angesichts der öffentlichen Klimadebatte über die Ausrufung einer »Klimanotlage« diskutiert, bangt Berlins bekanntestes Urban-Gardening-Projekt um seine Zukunft.
Quelle: neues-deutschland.de am 4. Dezember 2019
Urban Gardening auf alten Gräbern
Es gibt deutlich mehr Urnen- als Erdbestattungen. Das bedeutet, auf den Friedhöfen wird Platz frei. In Berlin sollen brachliegende Friedhofsflächen deshalb verstärkt für Erholungs- und Bauprojekte genutzt werden.
Quelle: evangelisch.de am 22. November 2019
Grünes Berlin – Wie die Hauptstadt nachhaltiger werden soll
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der deutschen Politik und des Techno, sondern auch Hauptstadt nachhaltiger Projekte und einer grünen Einstellung. Zumindest ist der Anteil der Grünen und ihrer Wähler vergleichsweise recht hoch und die ökologisch orientierten Initiativen nehmen zu. Doch wie genau soll die Hauptstadt zukünftig noch nachhaltiger werden? Welche Projekte gibt es genau und in welchen Bereichen soll mehr passieren?
Quelle: zitty.de am 21. November 2019
Kann eine Stadt sich selber ernähren?
Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war es ganz normal, dass in Städten auch Lebensmittel angebaut und produziert werden. Doch wie sähe es aus, wenn man sich heute allein von dem ernähren wollte, was eine Stadt hergibt? Ein Berliner Koch hat es ausprobiert.
Quelle: welt.de am 15. November 2019
Urban Gardening – Gemüseanbau auf dem Friedhof
Die Begräbniskultur wandelt sich. Es gibt Friedwälder, Seebestattungen und immer mehr Menschen werden feuerbestattet. Friedhofsflächen liegen geradezu brach. Der Evangelische Friedhofsverband öffnet nun seine Begräbnisstätten für den Gemüseanbau.
Die Begräbniskultur in Deutschland wandelt sich. Da gibt es Friedwälder, Seebestattungen, Andersgläubige bevorzugen ihre eigenen Grabfelder und immer mehr Menschen werden in platzsparenden Urnen bestattet. So manche traditionellen Friedhöfe leeren sich deshalb. Viele Friedhöfe sind grüne Oasen inmitten dicht bebauter Großstädte. Trotzdem können Friedhofsverwaltungen Flächen ohne Gräber nicht einfach zu Parkanlagen umwidmen. Das käme zu teuer. In Berlin hat ein Evangelischer Friedhofsverband deshalb entschieden, eine seiner Begräbnisstätten für den in der Stadt beliebt gewordenen Gemüseanbau zu öffnen.
Quelle: br.de am 31. Oktober 2019
Basilikum und Barsch als neue Standbeine?
Basilikum und Barsch erzeugt das Start-up ECF im Aquaponik-System auf ihrer Farm mitten in Berlin. Die Gründer zeigen damit auch, dass sie planen und bauen können.
Mitten in Berlin liegt im Stadtteil Schöneberg auf dem ehemaligen Gelände der Schultheiss-Mälzerei die ECF Farm. ECF steht für ecofriendly. Kosteneffizient und ressourcenschonend will das Start-up hier Lebensmittel produzieren. Genauer gesagt: Basilikum und Barsch mit dem Aquaponik-Verfahren, bei dem die Ausscheidungen der Barsche aus der Aquakultur auch zum Düngen der Pflanzen in den Gewächshäusern genutzt werden. Das Wasser wird mithilfe einer intelligenten Steuerungstechnologie für den jeweiligen Kreislauf aufbereitet.
Quelle: topagrar.com am 19. September 2019
Kräuter aus der Hightech-Vitrine
Autark und wetterunabhängig. Unter LED-Licht wachsen in hohen Glaskästen eines Berliner Startups Basilikum und Co heran. Das Versprechen: Die Anlagen kommen mit wenigen Ressourcen aus und erlauben einen ganzjährigen Anbau. Kann so die Antwort auf den Klimawandel aussehen?
Quelle: n-tv.de am 18. September 2019
Gurken neben Hochhäusern: Wandert Landwirtschaft bald in die Großstädte?
Kartoffeln vom Land legen lange Wege zurück, bis sie in der Stadt ankommen. Das geht auf Kosten von Frische und Nachhaltigkeit. Urbane Landwirte züchten und ernten deshalb direkt in der Stadt. Doch der Bauernverband ist skeptisch. Wie verlassene Festzelte ragen die drei Gewächshäuser mit der Aufschrift „Stadt-Farm“ zwischen den Bäumen hervor. Mitten im Berliner Stadtteil Lichtenberg, auf 3000 Quadratmetern, wird ein neuartiges Modell für die Landwirtschaft erprobt.
Quelle: mopo.de am 13. September 2019
