Wer in Berlin lebt, hat es mitunter schwer, sich mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen, das nicht aus den Supermärkten stammt. Eine Lösung wäre der Selbstanbau, doch in der Großstadt sind die Gärten rar. Eine Lösung bietet das sogenannte Urban Gardening. Auf kleinen städtischen und für den Gartenanbau ausgewiesenen Grünflächen oder auf dem eigenen Balkon wird Gemüse und Obst angebaut.
Quelle: abendblatt-berlin.de am 26. Mai 2018
Berlin
Stadtgärten wachsen, wie sie wollen
Hinter einem alten Metalltor in Wedding grünt es: Schnittlauch und Radieschen, Mangold und Eichblattsalat sprießen in den Hochbeeten aus Paletten. Die Gemeinschaftsgärten in Berlin haben ihre Saison begonnen, so auch das „Himmelbeet“. Auf einem früheren Bolzplatz an der Ruheplatzstraße 12 hat der urbane Garten seit sechs Jahren sein Zuhause.
Quelle: moz.de am 23. Mai 2018
Politik ohne Konzept: Droht Urban-Gardening-Projekt in Wedding das Aus?
Auf brachliegenden Flächen, alten Sportplätzen und in freien Ecken in Berlin sind zahlreiche Gemeinschaftsgärten entstanden. Doch es gibt kein Konzept für Urban Gardening - es ist oftmals ein Gärtnern auf Zeit. Droht etwa dem „Himmelbeet“ in Wedding das Aus?
Hinter einem alten Metalltor in Wedding grünt es: Schnittlauch und Radieschen, Mangold und Eichblattsalat sprießen in den Hochbeeten aus Paletten. Die Gemeinschaftsgärten in Berlin haben ihre Saison begonnen, so auch das „Himmelbeet“. Auf einem früheren Bolzplatz an der Ruheplatzstraße 12 hat der urbane Garten seit sechs Jahren sein Zuhause. Urban Gardening – Obst und Gemüse anpflanzen mitten in der Großstadt – hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Berlin etabliert. Zu den wohl bekanntesten Beispielen gehören der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg und der Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld.
Quelle: berliner-zeitung.de am 23. Mai 2018
So schmeckt Berlin
Die Hauptstadt wird zum Ernteland – dank der wachsenden Zahl urbaner Gärtner und der Wiederentdeckung essbarer Wildpflanzen. Auch der Senat will grüne Freiflächen schützen.
Was werden wir morgen essen? Wie wird es aussehen? Und wo sollen die Lebensmittel herkommen? Diesen Fragen stellt sich die Ausstellung „Food Revolution 5.0“, die ab diesem Wochenende im Kunstgewerbemuseum zu sehen ist. Mehr als 30 internationale Designer stellen ihre Ideen für die Ernährung der Zukunft vor. Die Visionen reichen vom 3-D-Drucker für In-vitro-Fleisch über die Insektenfarm für den Hausgebrauch bis hin zu Indoor-Gewächshäusern und Algenreaktoren. Kuratorin Claudia Banz will mit der Ausstellung Denkanstöße für die aus ihrer Sicht dringend notwendige Revolution der globalen Ernährung geben. Und sie ist überzeugt, dass dazu auch die wachsenden Städte einen wichtigen Beitrag leisten müssen.
Quelle: tagesspiegel.de am 19. Mai 2018
Berlin könnte überwiegend mit regionalen Lebensmitteln versorgt werden
Seit einigen Jahren achten Lebensmittelhändler und Verbraucher stärker auf regionale Produkte. Frisch geerntet, kurz transportiert, noch dazu weiß man, wo es herkommt – das Konzept leuchtet ein. Eine Revolution hat der Trend aber nicht gerade bewirkt. „Schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der Lebensmittel hierzulande sind regional“, sagt Ingo Zasada vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Zalf) in Müncheberg. Er wollte wissen, wie groß das Selbstversorgungspotenzial von Großstädten ist.
Quelle: berliner-zeitung.de am 30. April 2018
Kleingärten in Berlin
Die Berliner Schrebergärten sollen dem Wohnungsbau geopfert werden. Sehen Sie auf unserer interaktiven Karte, um welche Flächen es geht!
Kleingarten-Kolonien haben einen zwiespältigen Ruf – sie gelten einerseits als Sammelpunkte für gestrige Spießer und andererseits als Ruhepole in der tosenden Stadt. Nun fordert ein Investor den Tabubruch: Die Schrebergärten in der Innenstadt sollen verschwinden, 400.000 Wohnungen könnten an ihrer Stelle gebaut werden.
Quelle: tagesspiegel.de am 29. April 2018
Warum die Honigsammler auf Berlin fliegen
Jedes fünfte Bienenvolk in Brandenburg hat den Winter nicht überlebt. Jetzt gibt eine „Landflucht“ der Nützlinge – ausgerechnet nach Berlin.
Eigentlich hat Martin Perschke Dachdecker gelernt. „Aber im Sommer droht dabei der Sonnenstich, im Winter frieren die Hände ab – und schlecht bezahlt ist es auch noch“, sagt der 38-Jährige aus dem 260-Einwohner-Ort Selchow bei Storkow im Landkreis Oder-Spree: „Ich wollte etwas tun, was mir mehr Spaß machte, da lagen die Bienen nahe.“
Quelle: tagesspiegel.de am 9. April 2018
Gemüse und Kräuter für alle in Kreuzberg
Südlich des viel befahrenen Moritzplatzes liegt eine knapp 6000 Quadratmeter große grüne Oase. 2009 entstanden auf der Brachfläche zwischen Prinzen- und Prinzessinnenstraße die Prinzessinnengärten – eines von mittlerweile unzähligen Urban-Gardening-Projekten Berlins.
Quelle: morgenpost.de am 8. April 2018
Es grünt so grün: Berliner starten in die Garten-Saison
Ob im Vorgarten, auf dem Balkon, der Kleingartenparzelle oder dem Urban-Gardening-Projekt: Die Gartensaison hat begonnen.
Besser spät als nie. Nach dem kalten, teils verschneiten Osterwochenende ist in dieser Woche endlich der Frühling in Berlin angekommen. Während aber viele Menschen in den Parks und Biergärten Erholung suchen, steht für Berlins knapp 73.000 Kleingärtner viel Arbeit an. Bevor jedoch Setzlinge ausgebracht werden können, müssen die Beete auf die Gartensaison vorbereitet werden.
Quelle: morgenpost.de am 8. April 2018
Urban-Gardening mit wundersam fruchtbarem Humus
An der Tiny-House-University in Berlin werden Ideen für die Stadt von morgen erprobt. So können die Bewohner von Minihäusern die Erde für ihren Garten selbst produzieren: nach einem uralten Rezept verschwundener Völker mit der Terra-Preta-Toilette.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 10. März 2018
