Der rund zwei Meter hohe Glasschrank brummt geheimnisvoll, seine LED-Leuchten tauchen das Restaurant Beba in Berlin Kreuzberg in pinkes Licht. Was Passanten häufig mit einer Kunstinstallation verwechseln, halten namhafte Tech-Investoren für eine Innovation mit Millionenwert.
Quelle: businessinsider.de am 18. Juni 2019
Berlin
Warum die Kräuter nun im Supermarkt wachsen
Kästen, in denen Salate, Kräuter und Gemüse zuhause oder im Supermarkt angebaut werden, liegen im Trend. Die Geräte von Infarm findet man in immer mehr Einkaufsmärkten. Den Plantcube von Agrilution kann man sogar in eine Küchenzeile einbauen.
„Das ist aber cool!“, ruft eine junge Frau. Sie steht in der Edeka-Filiale am Berliner Nollendorfplatz vor einem hohen Glasschrank. Darin wachsen Kräuter und Salate. Alle Wachstumsphasen sind für die Kunden sichtbar; frischgeerntete Kräuter kaufen sie ohne Umwege im Supermarkt. Dahinter steckt das Berliner Start-up Infarm. „Infarm wurde aus dem Wunsch heraus geboren, unser eigenes Essen anzubauen“, sagt Osnat Michaeli, eine der Mitgründerinnen.
Quelle: faz.net am 16. Juni 2019
Gemüse aus dem Smart-SchrankVertical Farming: Salatanbau direkt im Supermarkt
Gemüse wird in Monokulturen auf großen Flächen angebaut und dann durch halb Europa gekarrt. Davon, dass das umweltschonender geht, sind drei Gründer aus Israel überzeugt und haben einen smarten Gewächsschrank entwickelt. Das Ziel: Das Gemüse soll direkt im Supermarkt wachsen.
Quelle: deutschlandfunknova.de am 12. Juni 2019
Zwischen Bundestag und Urban Gardening
Politikerin Renate Künast
Als erste grüne Landwirtschaftsministerin bekam sie es mit der Agrarlobby zu tun, jetzt interessiert sich die Juristin und Politikerin Renate Künast für urbane Gemeinschaftsgärten.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 28. Mai 2019
In 8 Schritten zum Urban Gardening-Projekt
Gemeinsames Gärtnern in der Stadt ist der blühende Protest gegen grauen Beton. Hast du auch Lust, dein Viertel zu verschönern? Dann starte mit deinen Nachbarn dein eigenes Urban Gardening Projekt! Hier kommen die ultimativen Tipps dafür von unseren Kollegen von nebenan.de ...
Quelle: qiez.de am 28. Mai 2019
Nachbarn gärtnern gemeinsam
Der Internationale Bund als Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Bernauer Straße 138a lädt zur Gestaltung eines Interkulturellen Nachbarschaftsgartens ein.
Die Idee überzeugte auch die Deutsche Postcode-Lotterie. Sie spendierte 17.000 Euro für das neue Projekt in Tegel-Süd. Die Idee dahinter ist, so Lisa Miethlau vom Internationalen Bund Berlin-Brandenburg, „Menschen gärtnern zusammen, und sie lernen sich dabei auch gut kennen“.
Quelle: berliner-woche.de am 21. Mai 2019
Die Gärtner an der Rollbahn
Hunderte Menschen gärtnern auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in selbstorganisierten Stadtgärten. Ein Besuch zwischen Blumen, Gemüse und Kräutern.
Da wächst was: Seit fast zehn Jahren sind Christian Puder und Gerhard Foss schon im Stadtteilgarten Schillerkiez auf dem Tempelhofer Feld aktiv, sie haben das Projekt gestartet. Was als politisches Statement gegen eine Bebauung der Freiflächen begann, ist längst ein engagiertes Gärtnereiprojekt. In den Hochbeeten blühen die ersten Blumen, alles grünt, Hobbygärtner werkeln auf dem gemeinschaftlich genutzten Areal.
Quelle: amp.tagesspiegel.de am 21. Mai 2019
Alles im grünen Bereich
Die »Charta für mehr Berliner Stadtgrün« soll Naturschutz in der Stadtentwicklung stärken
Berlins vielfältige Parks und Wälder für die Zukunft bewahren: Das ist das Ziel der von der Senatsumweltverwaltung kürzlich erarbeiteten »Charta für das Berliner Stadtgrün«. Mit dem Papier wollen sich Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirke im Dialog mit interessierten Berlinerinnen und Berlinern auf konkrete Ziele und Leitlinien verständigen, um Berlin als grüne Metropole zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Quelle: neues-deutschland.de am 20. Mai 2019
Umweltverwaltung will Kleingärten als Parkanlagen öffnen
Die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ sieht vor, Kolonien stärker zu öffnen. Viele Verbände und Kleingärtner unterstützen die Idee.
Um Berlin für seine Bewohner als grüne Stadt zu erhalten, sollen künftig auch Kleingarten-Anlagen eine entscheidende Rolle spielen. Diese sollen stärker für Menschen aus dem Umfeld geöffnet werden, zum Spazieren einladen und mehr Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern bieten.
Quelle: morgenpost.de am 20. Mai 2019
Grünes schaffen im Schatten der taz
Auf einer Brache an der Friedrichstraße wird in einem Urban-Gardening-Projekt gegärtnert – direkt neben dem neuen Haus der taz.
Seit Anfang April wird auf dem Brachgelände neben dem neuen taz-Haus ein Garten von gleich drei Urban-Gardening-Projekten angelegt, die taz hilft mit Wasser und Strom aus. Zunächst haben die Aktivisten an den Wochenenden Unmengen Holz angeschleppt beziehungsweise von „Sponsoren“ aus der Holzbranche geliefert bekommen. Damit bauten sie jede Menge Tiefbeete und Hochbeete, Pergolas, Bänke und Einfassungen. An denen zur Friedrichstraße hin schrieben Kritiker des Gartenvorhabens mit dickem Pinsel und in Rot: „Wohnungen statt Gurken!“
Quelle: taz.de am 19. Mai 2019
