Immer mehr Urnenbestattungen und weniger Grabverlängerungen nach 25 Jahren führen zu weniger Platzbedarf auf den Friedhöfen in NRW. Viele Kommunen schließen deshalb Friedhöfe oder geben Teilflächen zur Bebauung frei. Nicht so in Köln: Hier sollen sie durch Obstwiesen, Konzerte oder Urban Gardening lebendiger werden.
Quelle: ardmediathek.de am 4. Juni 2019
Allgemein
Unsere kleine Großstadtfarm
Gemüse auf dem Dach und der Terrasse liegen im Trend. Start-ups und innovative Mittelständler springen auf den grünen Erfolgszug auf
Großstädte ächzen unter Stadtverdichtung, immer mehr Grünflächen gehen an den Wohnungsbau verloren. Zur gleichen Zeit ist ein Trend auszumachen, dass immer mehr Grün in die Städte kommt – in Form von Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Bedürfnisse der Stadtbewohner nach Natur und Selbstversorgung zu bedienen. Es sind oft grüne Start-ups, die die Idee der Nachhaltigkeit vorantreiben, aber auch alteingesessene Betriebe gehen neue Wege, um ihre umweltfreundlichen Geschäftsideen umzusetzen.
Quelle: welt.de am 21. Mai 2019
Urban Farming: ein Hochhaus macht satt
Der Bedarf nach gesunden Lebensmitteln ist riesig, doch die Flächen, sie anzubauen, werden knapp. Eine Idee, die Nahrungsmittelproduktion wieder nähern zu den Menschen zu bringen, sind Gemüsegärten in Wohntürmen.
Quelle: edison.handelsblatt.com am 20. Mai 2019
Artenreiche Gärten in Städten sind Oasen von hohem sozialen Wert
Grünräume wie Familien- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind aber nicht nur ein Hort der Biodiversität, sondern auch Begegnungsorte mit einer grossen sozialen Bedeutung, wie eine Umfrage ergab.
Quelle: naturschutz.ch am 13. Mai 2019
„Ich kann nicht nur in Baustoffen leben“
Renate Künast über Urban Gardening
Die Tomatenpflanze auf dem Dach, der Bienenstock auf der Brache: Stadtgärten sind eine schöne Sache – aber können wir sie uns in Zeiten des Wohnungsmangels leisten? Ja, meint Renate Künast: Eine Stadt müsse mehr sein als Beton und Asphalt.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 11. Mai 2019
Ein gotischer und biomimetischer Wald für die Kathedrale Notre Dame, Paris 2019, Frankreich
Wenn wir nun über Notre-Damens Wiederaufbau nachdenken, stellen sich Fragen, wie wir die menschliche Intelligenz unserer Zeit architektonisch zusammenfassen und die Perspektiven des Katholizismus darstellen können. Genauer gesagt: Wie können wir die Zeitgeschichte unseres Landes, aber auch die von Wissenschaft, Kunst und Spiritualität gemeinsam schreiben? Denn es reicht kaum aus, die Vergangenheit so zu reproduzieren, wie sie früher war; wir müssen uns auf eine wünschenswerte Zukunft projizieren und der Welt den Durst nach Transzendenz vermitteln, der die Menschen antreibt.
Daher möchten wir ein transzendentes Projekt vorstellen, das ein Symbol für eine belastbare und ökologische Zukunft ist und der Stadt Paris eine Reihe von Lösungen bietet, die von der Biomimik inspiriert sind und hier als eine gemeinsame Ethik für ein faireres symbiotisches Verhältnis zwischen Mensch und Natur definiert sind.Quelle: vincent.callebaut.org am 7. Mai 2019
Grüne Städte: Spektakuläre Projekte von Asien bis Europa
Warum Grün so gut für die Psyche ist und gleichzeitig hilft, das Stadtklima zu verbessern.
Die Welt braucht mehr Grün. Nicht nur Zimmerpflanzen und Urban Gardening liegen derzeit total im Trend, sondern auch grüne Architektur, die sich nicht nur positiv auf das Mikroklima in Städten auswirkt, sondern auch auf deren Bewohner. „Es ist erwiesen, dass Grün die angenehmste Wellenlänge für das Auge ist. Studien konnten zeigen, dass Menschen, die im Krankenhaus liegen und auf Grün blicken, schneller genesen, als jene, die auf Beton schauen.
Quelle: kurier.at am 30. April 2019
Urban Gardening (Gesammelte TV-Berichte aus der Schweiz)
Die Sendung «Urban Gardening» beleuchtet die verschiedenen Facetten des städtischen Gärtnerns.
Familie Mundschin aus Basel will hoch hinaus und plant einen Garten auf ihrem Flachdach. Hier soll ein Lebensraum nach Permakultur-Prinzipien entstehen. Solche Gärten funktionieren als eigener Kreislauf, ohne Gifte und Kunstdünger. Eine grosse Herausforderung, auch für den Gartenprofi Pascal Hänggi.
Quelle: srf.ch am 25. April 2019
Interview: Marco Eckle: Mikrogärtner – Das mobile Medienarchiv für Urban Gardening 2009-2052
Marco, wie bist du auf die Idee gekommen urbanes Gärtnern zu dokumentieren?
Da muss ich etwas ausholen. Als Sozialarbeiter liegt mir der Begriff der „Niederschwelligkeit“ sehr nahe. Durch den Abbau von Zugangshürden oder Zugangsbeschränkungen zu Diensten, Angeboten oder Orten, ist der Aufbau von authentischen Beziehungen möglich, abseits von formalen und eher hierarchischen Strukturen. Kombiniert mit gedanklichen Ansätzen, wie ich sie aus der kulturkreativen „Small is beautiful“-Bewegung um E.F. Schumacher kenne, war es dann für die ersten urbanen auch mobilen Gärten ein Leichtes mich inhaltlich abzuholen. Diese Inhalte erschienen mir so wertvoll, dass ich diese in einer leicht zugänglichen Form auch dokumentieren wollte. So ist schliesslich das entstanden, was ich heute „Urban Gardening Medienarchiv“ nenne.
Quelle: stadtwurzel.ch am 25. April 2019
Broschüre „Urbane Gärten“ (Direktdownload PDF)
Gemeinsam gärtnern und dabei Gutes für Umwelt und Artenvielfalt tun – das geht auch in der Stadt. Für Gartenfreunde ohne Garten könnte Urban Gardening eine spannende Alternative sein. Die Broschüre „Urbane Gärten“ gibt hierzu hilfreiche Tipps
Quelle: hessen.de am 25. April 2019
