Alte Gemüsesorten gegen den Klimawandel

Historische Varianten von Gurken, Radieschen und Co. sind genetisch äußerst vielfältig. Das macht sie in Dürre-Zeiten wieder interessant.

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/alte-gemuesesorten-koennen-dem-klimawandel-trotzen-li.82372

Sie heißen Berliner Aal, Zarter Gelber Butter oder Purple Plum. Die schlanke Gurke, der lockere Wirsing und das violette Radieschen mit den poetisch klingenden Namen wurden einst häufig in den Haus- und Schrebergärten von Berlin und Brandenburg, in Gärtnereien und auf Bauernhöfen angebaut. Doch irgendwann in den letzten Jahrzehnten verschwanden sie von der Bildfläche, denn die Ansprüche haben sich gewandelt.

Quelle: berliner-zeitung.de am 30. April 2020

Selbst Gärtnern im Metropolengarten

https://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/c-vereine-ehrenamt/selbst-gaertnern-im-metropolengarten_a1356903

Die Corona-Krise hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Nicht nur haben zahlreiche Menschen plötzlich viel Zeit, vielen ist auch bewusst geworden, wie abhängig unsere Versorgung von funktionierenden Lieferketten ist.

Quelle: lokalkompass.de am 29. April 2020

Prinzessinnengarten: Petition gegen geforderte Rückbauten in Neukölln

https://www.tip-berlin.de/prinzessinnengarten-petition-gegen-geforderte-rueckbauten-in-neukoelln/

Kein Platz für Gemeinschaftsgärten? Das Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln unter Stadtrat Bernward Eberenz (Ex-AfD, jetzt CDU) fordert Rückbauten auf dem Gelände des Prinzessinnengartens auf dem St. Jacobi-Friedhof. Doch der Prinzessinnengarten wehrt sich mit einer Petition.

Quelle: tip-berlin.de am 29. April 2020

Gemüsegarten am Bahnsteig: Urban-Gardening-Projekt der StrassenEngel am Nordbahnhof fast vollendet

https://www.hanauer.de/hanau/urban-gardening-projekt-strassenengel-hanau-main-kinzig-kreis-fast-vollendet-13743812.html

Feldsalat, Tomaten, Kräuter, Erdbeeren und Kartoffeln – all das wächst jetzt kultiviert auf großen Hochbeeten neben den Gleisen des Nordbahnhofs. Nach mehrmonatigen Arbeiten ist damit das Urban-Gardening-Projekt der Hilfsorganisation StrassenEngel fast abgeschlossen.

Quelle: hanauer.de am 29. April 2020

„Urban Gardening“: Lebensgrundlage statt hipper Trend

https://www.spiesser.de/artikel/urban-gardening-lebensgrundlage-statt-hipper-trend

Schätzungsweise 11,3 Millionen Menschen leben in den Armenvierteln Brasiliens – das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Portugal. Die Bewohnerinnen und Bewohner der sogenannten Favelas haben wenig Perspektiven, kaum Geld und können sich oftmals nicht ausreichend und ausgewogen ernähren. Wie Partnerorganisationen von MISEREOR, dem Werk für Entwicklungszusammenarbeit, mit dem Konzept des „Urban Gardening“ dagegen ankämpfen, erklärt MISEREOR-Referentin Katrin Heidbüchel.

Quelle: spiesser.de am 29. April 2020

Blutgrätsche gegen das Kompostklo

Umweltstadtrat versus Urban Gardening: Ein Ex-AfD-Stadtrat geht gegen einen Gemeinschaftsgarten in Berlin-Neukölln vor.

https://taz.de/Prinzessinnengaerten-bedroht/!5678822/

Für Menschen ohne Balkon, Kleingarten oder viel Platz ist der Friedhof St. Jacobi II am südlichen Ende der Hermannstraße nicht erst seit der Pandemie ein Refugium der Natur und Stille. Während Spaziergänger:innen auf dem Tempelhofer Feld und in der Hasenheide von Radler:innen, Jogger:innen und ungebetenen Hobbymusiker:innen physisch an den Rand gedrängt werden, ist man auf der Neuköllner Friedhofsfläche weitgehend allein.

Quelle: taz.de am 28. April 2020

Bad Segeberg blüht auf

https://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Stadtgarten-trotz-Corona-Bad-Segeberg-blueht-auf

Wegen der Corona-Pandemie hagelt es seit Wochen Absagen von Veranstaltungen. Das Stadtgartenprojekt ziehen die Einzelhändler in der Fußgängerzone in Bad Segeberg trotzdem durch. Seit dem Wochenende stehen überall in der Stadt die bekannten Pflanzkisten. Auch neue kuriose "Gefäße" sind zu bestaunen.

Quelle: kn-online.de am 28. April 2020

Gärtnern nur in Zweierteams

Die Ingelheimer Projektgruppe „Essbare Stadt“ muss sich in der Corona-Krise neu organisieren. Wegen Bauplänen muss auch über einen Standortwechsel nachgedacht werden.

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/gartnern-nur-in-zweierteams_21603197

Hie und da beginnen die ersten zarten Pflänzchen in die Höhe zu wachsen. Und doch ist im Mitmach-Garten in der San-Pietro-Straße in diesem Frühjahr vieles anders. Auf der Schiefertafel an der Straße sind keine Gartenzeiten angegeben, und man sieht nur vereinzelt Aktivitäten auf dem Areal. Gärtnern in der Gruppe ist coronabedingt tabu. Die Projektgruppe „Essbare Stadt“ muss sich deshalb neu organisieren.

Quelle: allgemeine-zeitung.de am 28. April 2020

„Kollektive sind besser geeignet, solche Krisen durchzustehen“

https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/wie-geht-es-uns-/prinzessinnengaerten-berlin-neukoelln-systemrelevant-kollektiv.html

Keine Workshops, keine Kitas, kein gemeinsames Gärtnern: die Projekte für den neuen Prinzessinnengarten auf dem Neuköllner St. Jacobi Friedhof liegen auf Eis. Zu tun hat das Kollektiv trotzdem genug. Und: Die Verbundenheit hilft. Protokoll von Luciana und Maxi.

Quelle: rbb24.de am 26. April 2020

Kulturprojekt Ebene 0 muss nach acht Jahren gehen

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgarter-verein-von-kuendigung-ueberrascht-kulturprojekt-ebene-0-muss-das-zueblin-parkhaus-raeumen.4f032bb4-4269-4ca9-be28-267d8b422589.html

Am Rand des Rotlichtviertels hat ein Verein das Züblin-Parkhaus unter dem Namen Ebene 0 zu einem Ort für Kunst, Subkultur und Urban Gardening gemacht. „Erschüttert“ sind die Macher, dass sie jetzt nach acht Jahren gehen müssen.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de am 25. April 2020