Das smarte Feld im World Wide Web

https://www.cio.de/a/das-smarte-feld-im-world-wide-web,3590424

Mit Technologiekonzepten wie Data Sharing, intelligenten Sensoren, Controlled-Environment-Agriculture (CEA), automatischer Bilderkennung und auf Blockchain basierenden Smart Contracts können Städte, Kommunen und Unternehmen in Zukunft ihre eigene Versorgung in lokalen Communities aufbauen.

Quelle: cio.de am 7. November 2018

In Gotha-West wächst ein Stadtteilgarten

Jung und Alt setzen mit Pflanzaktion Zeichen für ein lebenswertes Miteinander in der Plattenbausiedlung.

https://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/In-Gotha-West-waechst-ein-Stadtteilgarten-2037280099

Eine Wiese am Rande der Plattenbausiedlung Gotha-West verwandelt sich aller Voraussicht nach im kommenden Frühjahr in ein Blütenmeer. Die Voraussetzungen dafür sind gelegt – gesteckt in Form von Blumenzwiebeln. Etwa 30 Kinder, Frauen und Männer brachten am Samstag mit einer Pflanzaktion hunderte Blumenzwiebeln auf dem großen, freien Eckgrundstück Coburger Straße/Juri-Gagarin-Straße in die Erde.

Quelle: gotha.thueringer-allgemeine.de am 6. November 2018

Wie Urban Farming die Welt ernähren wird

Kleinste Flächen genügen um eigene Karotten und Lauch zu züchten. In den Townships von Kapstadt lässt sich besichtigen, wie sich die Ärmsten selbst versorgen können.

http://www.faz.net/aktuell/race-to-feed-the-world/in-kapstadt-wachsen-moehren-und-hoffnung-15870998.html?GEPC=s3

Es ist kurz nach acht, als Sheila Nglukumeshe ihren Kontrollgang beginnt. Sie schreitet an den Beeten entlang, von der Haustür bis zum Tor, aufrecht wie ein Soldat, die Brust raus, die Schultern zurück. Dies ist einer der ersten warmen Tage im Jahr, Anfang Oktober. In Südafrika beginnt der Frühling, morgens ist es noch frisch. Nglukumeshe hat sich ein Kopftuch um die kurzen krausen Haare gebunden, einen Wollpullover über die Bluse gestreift und einen Rock bis zu den Waden übergezogen. Sie zählt die Salatköpfe, die Spinatbüschel und die Frühlingszwiebeln. Ihr Blick gleitet zum Beet mit der Petersilie und zum Kohl. Wie auf eine Schnur gezogen, reihen sich die Köpfe aneinander.

Quelle: faz.net am 5. November 2018

Start-up-Unternehmen vermietet ökologische Anbauflächen in Timmersloh

In der Erde wühlen, Pflanzen wachsen sehen und Gemüse ohne Plastikverpackung nach Hause tragen, sind Gründe, warum Großstädter bei dem Urban-Gardening-Projekt Ackerhelden in Timmersloh mitmachen.

https://www.weser-kurier.de/region/wuemme-zeitung_artikel,-startupunternehmen-vermietet-oekologische-anbauflaechen-in-timmersloh-_arid,1781386.html

Üppige Rosenkohl-Sträucher stehen neben rotem Mangold. Tomaten, Gurken und Kürbisse leuchten in der tief stehenden Herbstsonne. Korn- und Ringelblumen säumen das großflächige Nutzbeet gleich neben dem Landkindergarten Timmersloh. Bianca Meyer-Sander bewirtschaftet ihre kleine Parzelle zweimal pro Woche. An Wochenenden tummeln sich hier Kinder mit Gießkannen und Schaufeln, erzählt sie. Meyer-Sander drapiert Rote Beete, Karotten und Lauchzwiebeln in ihrem Körbchen, als würden sie für ein Hochglanzmagazin abgebildet werden.

Quelle: weser-kurier.de am 5. November 2018

Haben wir bald alle eine Farm im Keller?

Landwirtschaft in der Stadt

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landwirtschaft-in-der-stadt-haben-wir-bald-alle-eine-farm-im-keller.c8d12031-a2fd-4d6e-98ec-4659b05ab5c3.html

Immer mehr Experten und Start-ups machen sich Gedanken über die Zukunft der Landwirtschaft. Urban Farming, also der Anbau mitten in den Städten, gilt als ein viel versprechendes Konzept.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de am 4. November 2018

Ein Garten zum Mitgestalten und Begegnen entsteht

Es fehlt an Platz und Raum, um Gartenarbeit ungezwungen zu betreiben und dabei miteinander ins Gespräch zu kommen, findet Ute Posenenske. Die 49-Jährige will das ändern und startet ihr eigenes Projekt in Eschersheim.

https://merkurist.de/frankfurt/gemeinnuetziges-projekt-ein-garten-zum-mitgestalten-und-begegnen-entsteht_NlF

Ein paar Schritte entfernt von der U-Bahnstation „Hügelstraße“ ist ein großes Gartentor mit einer Art Fahrradschloss verriegelt. Doch offen steht die Tür metaphorisch gesprochen trotzdem jedem, der Lust auf Gartenarbeit hat, Imkern, Mauern oder Bauen möchte. Noch vor kurzem war in der Chamissostraße in Eschersheim eine Gärtnerei. Die soll auch weiterhin bestehen. Doch nur nebenbei. Denn das rund 2500 Quadratmeter große Grundstück wird derzeit von der Lehrerin Ute Posenenske und ihren Unterstützern in einen Schau- und Lehrgarten umgewandelt.

Quelle: merkurist.de am 3. November 2018

In luftiger Höhe geplant: Stadthühner mit Aussicht aufs Gundeli

http://www.onlinereports.ch/News.109+M5e83406f6b5.0.html

Stadtbienen, Stadtpilze, Gemeinschaftsgärten, Obstbäume, Nahrungsmittelstrategie – jetzt werden in Basel die Themen der urbanen Landwirtschaft um eine Facette reichhaltiger: Im Gundeldinger-Quartier ist auf dem Dach eines Wohnhauses ein Hühnerstall geplant.

Quelle: onlinereports.ch am 31. Oktober 2018

Gärtnern im Einklang mit der Natur

http://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.marbach-gaertnern-im-einklang-mit-der-natur.78712968-3480-4ddd-b29b-8643a552bc39.html

Ein paar grüne Tomaten wehren sich noch gegen das Herbstwetter und zeugen von einem heißen Sommer. Ansonsten hüllt sich der Mitmach-Garten nahe der Schillerhöhe aber eher in Braun-, Rot- und Orangetönen. Doch bevor hier endgültig Winterruhe einkehrt, ist am Montagvormittag gewerkelt worden.

Quelle: marbacher-zeitung.de am 30. Oktober 2018

Hofgärtnerwissen für Urban Gardening

Die Deutsche Gartenbaubibliothek an der TU Berlin zählt zu den größten Gartenliteratursammlungen in Europa. Sie kann mit hervorragenden historischen Quellen aufwarten – ein Fundus für Fachleute und Hobbygärtner.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/deutsche-gartenbaubibliothek-in-berlin-hofgaertnerwissen.976.de.html?dram:article_id=431855

Leise unterhalten sich die beiden Gartenfreunde zwischen den Bücherregalen. Streng blickt ein Bibliotheksmitarbeiter herüber. Dr. Clemens Wimmer kennt das schon: „Wir stören eigentlich nur hier, das ist unsere Hauptfunktion. Wir stören den Bibliotheksvollzug, wie ich immer sage.“ Der Gartenarchitekt lächelt verschmitzt. Seine Kollegin, Dr. Sylvia Butenschön, vom Fachgebiet Gartendenkmalpflege erklärt selbstbewusst: „Wir sind die größte Spezialbibliothek für Gartenbau und Gartenkultur im deutschsprachigen Raum, auf jeden Fall. Die Bestände sind bei über 50.000 Titeln, Monografien, Zeitschriften.“

Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 30. Oktober 2018

Wie Gründer Daniel Kania aus Abfall Blumendünger macht

Wirtschaftsingenieur Daniel Kania hat GreenLab gegründet. In Sachen Nachhaltigkeit macht er keine Kompromisse – und hat Erfolg damit.

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/article215659661/Wie-Gruender-Daniel-Kania-aus-Abfall-Blumenduenger-macht.html?__pwh=pvwBv3eJcDBROA+fRKWjyA%3D%3D

„Pimp my Gärtchen“ steht auf der Verpackung. Als Daniel Kania die große braune Papiertüte öffnet, strömt feiner Kakaoduft heraus. Darin sind Blumendüngerpellets, die an überdimensionierte Schokostreusel erinnern. Fast möchte man eines naschen. „Es schmeckt nicht, weil es nicht gesüßt ist“, erklärt Kania. „Aber es ist völlig unschädlich. Es sind rein pflanzliche Reststoffe.“ So ein Pellet könne auch gegessen werden – egal, ob von Haustier oder Kind.

Quelle: morgenpost.de am 28. Oktober 2018