Gärten zum Essen

Gemüsebeete von königlich bis bürgerlich haben in den letzten Jahrhunderten unsere Esskultur geprägt. Jetzt erlebt der Küchengarten überall in Europa ein Revival. Das hat mit Tradition zu tun, aber auch mit Zeitgeist.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/garten/zeitgeist-trifft-tradition-gaerten-zum-essen-in-europa-16536229.html?GEPC=s33

Garten und Essen, das gehört seit Urzeiten zusammen. Wenn wir Gemüse und Obst selbst anbauen, ob beim Urban Gardening, im eigenen Garten oder in Töpfen auf dem Balkon, setzen wir damit die alte Tradition des Bauern-, Nutz- und Küchengartens fort. Der berühmteste in Europa ist Villandry an der Loire, ein impressionistisches Gemälde. Gemüsebeete als farblich gemixte Mosaike, Salate stehen stramm Spalier, Kohlköpfe sind ornamental arrangiert. Allerdings – zur Selbstversorgung war und ist der lukullische Luxus an der Loire wenig gedacht.

Quelle: faz.net am 18. Dezember 2019

Inselgrün überlebt

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/455/inselgruen-ueberlebt-6401.html

Das Urban-Gardening-Projekt auf der Kulturinsel in Stuttgart-Bad Cannstatt ist ein paar Meter weiter gezogen. Im Moment ist nicht viel zu sehen. Es ist Winter. Aber die Keime des Neuen sind gelegt. Nicht weniger als zehn städtische Ämter arbeiten mit.

Quelle: kontextwochenzeitung.de am 18. Dezember 2019

Auf dem Dach des Carlsplatzes soll Obst und Gemüse angebaut werden

„Vertical Farming“ liegt in Städten im Trend. Nun prüft Düsseldorf die Machbarkeit – und die Zweifel am ökologischen Sinn.

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/duesseldorf-vertical-farming-bald-auf-dem-dach-des-carlsplatzes_aid-47881535?utm_source=twitter&utm_medium=referral&utm_campaign=share

Auf dem Carlsplatz soll bald nicht mehr nur frisches Obst und Gemüse verkauft werden. Sondern es soll dort auch angebaut werden – oben auf dem Dach des Wochenmarktes. Und so noch frischer sein als bisher. „Indoor Farming“ oder auch „Vertical Farming“ sind die Schlagworte. Die Idee hinter dieser Sonderform der urbanen Landwirtschaft ist, dass Großstädte ihre Versorgung zu einem höheren Anteil selbst sicherstellen und aufgrund von Platzmangel in die Höhe anbauen. Es geht also nicht wie beim „Urban Gardening“ eher um Lifestyle, sondern um die handfeste Produktion von Lebensmitteln.

Quelle: wz.de am 18. Dezember 2019

Mitten in Tokio pflanzt ein Bauer Rettich

Landwirt Shigeo Yoshida bewirtschaftet das gleiche Stück Land in der 18. Generation, umgeben von Wohntürmen. Die städtische Landwirtschaft blüht – auch in anderen Grossstädten.

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/im-zeichen-des-rettichs/story/28363353

Auf dem Feld von Bauer Yoshida hat sich das bunte Volk der Teilnehmenden in Position gebracht. Aber bevor der Wettbewerb im Rettichziehen beginnen kann, haben der Bürgermeister und andere Honoratioren ihren Einsatz auf der kleinen Bühne vor den Ackerfurchen. Grussworte, eines nach dem anderen.

Quelle: tagesanzeiger.ch am 17. Dezember 2019

13. Tür: Hinterm Zubringer ist’s fruchtbar

https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/adventskalender-2019/beitraege/adventskalender_2019_rbb_13.html

Den Kampf um das so wichtige Grün in der Großstadt, um die fruchtbare Natur, kämpft jede Generation aufs Neue und immer unter neuem Label. Das alte Schrebergärtnern ist das neue "Urban Gardening".

Quelle: rbb24.de am 13. Dezember 2019

Dachgarten am Gymnasium stärkt Klimaschutz in der Innenstadt

Passgenau zum Klimagipfel in Madrid: Schüler und Lehrer des Elsa-Brändström-Gymnasiums ziehen für den Dachgarten am „Elsa“ an einem Strang.

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/dachgarten-am-gymnasium-staerkt-klimaschutz-in-der-innenstadt-id227895061.html

Dieser Dezember steht auf internationalem Parkett ganz im Zeichen des Klimagipfels von Madrid. Passgenau dazu beschäftigt sich das Elsa-Brändström-Gymnasium (EBG) mit diesem facettenreichen Thema und lässt dabei auch die Praxis keineswegs außer Acht.

Quelle: waz.de am 12. Dezember 2019

Gemüse statt Cadillac – Urban Gardening in Detroit

https://www.bzfe.de/inhalt/gemuese-statt-cadillac-urban-gardening-in-detroit-27424.html

Ein kühler Morgen im Juli. Nur langsam erwärmt die Sonne die Luft. Tau liegt auf den Beeten und den Planen der Gewächshäuser, in denen zehn verschiedene Sorten Tomaten sowie Paprika und Kräuter wachsen. Olivia Willerer bückt sich, um die orangen Blüten von der Kapuzinerkresse zu zupfen, die überall an den Rändern des großen Gemüsegartens wuchert. „Wir legen sie als kleine Beigabe zu unseren Salatmischungen.“ Hinter ihr schneiden Helfer mit Scheren Salatblätter aus den Beeten: Rucola, Feldsalat, Babyspinat, Brauner Senf, Sauerampfer, den japanischen Salatkohl Mizuna und andere asiatische Pflücksalate.

Quelle: bzfe.de am 12. Dezember 2019

So sieht Urban Gardening in einem palästinensischen Geflüchtetencamp aus

In Dachgärten bauen Frauen im größten palästinensischen Geflüchtetencamp im Libanon biologisches Obst und Gemüse an.

https://ze.tt/so-sieht-urban-gardening-in-einem-palaestinensischen-gefluechtetencamp-aus/

Das Geflüchtetencamp Ain al-Hilweh befindet sich südlich der libanesischen Stadt Saida. Es sind nur wenige Hundert Meter vom palmengesäumten Mittelmeerstrand bis zum Eingang des Camps. Mauern und Stacheldraht umzäunen Ain al-Hilweh, die libanesische Armee kontrolliert die Eingänge. Das Camp existiert seit 1948 – dem Jahr des israelischen Unabhängigkeitskriegs, der aus palästinensischer Sicht mit der Nakba endete, der Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 Palästinenser*innen aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina.

Quelle: ze.tt am 9. Dezember 2019

Im Zeichen des Rettichs

Tokios städtische Landwirtschaft blüht, aber anders als in New York oder London. Nun zeigt sich: Der zähe Kampf der örtlichen Bauern gegen viele Widerstände hat sich gelohnt.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/urban-agriculture-japan-1.4713004

Auf dem Feld des Bauern Yoshida hat sich das bunte Volk der Teilnehmenden in Position gebracht. Aber bevor der Wettbewerb im Rettichziehen beginnen kann, haben der Bürgermeister und andere Honoratioren ihren Einsatz auf der kleinen Bühne vor den Ackerfurchen. Grußworte, eines nach dem anderen.

Quelle: sueddeutsche.de am 8. Dezember 2019

Endlich Kohl(e)

Die Prinzessinnengärten in Berlin sind gesichert: Kurz vor knapp winkte R2G Förderung für das Öko-Vorzeigeprojekt durch. Der Freiraum bleibt erhalten.

https://taz.de/Prinzessinnengaerten-in-Kreuzberg/!5643928/

Marco Clausen steht im derzeit wohl lautesten Garten Berlins. Er sagt: „Für 150 Millionen ziehen die hier nebenan Luxusgewerbe hoch.“ Während er das sagt, röhrt auf der einen Seite der Prinzessinnengärten ein Bagger, auf der anderen rattert ein Presslufthammer. Große gelbe Kräne rotieren hinter Bauzäunen auf beiden an die Prinzessinnengärten angrenzende Baustellen.

Quelle: taz.de am 5. Dezember 2019