Im Kreuzberger Prinzessinnengarten herrscht großer Trubel. Bunt geschminkte Kinder reparieren Fahrräder und Skateboards, bauen eine Bank, sammeln Kräuter und backen Brot. Vier Mädchen kneten Teig für ein Fladenbrot, mit Kumin und Kräutern der Provence. „Mir gefällt es gut hier“, sagt eine Zwölfjährige. Sie ist zum ersten Mal in dem urbanen Garten. Einziges Manko: „Hier sind so viele Bäume, um die man herumlaufen muss.“
Quelle: tagesspiegel.de am 21. August 2016
Berlin
Berlin auf dem Teller
Lokal ist das neue Regional: Längst kommen viele Produkte der Spitzenküche nicht mehr aus dem Umland – sondern gleich aus der Stadt
Als Küchenchef eines der besten Berliner Restaurants bekommt Felix Mielke Tag für Tag Besuch von Lieferanten, und die bringen die tollsten Produkte mit. Aber manchmal wird sogar er noch überrascht. „So einen frischen Fisch hatte ich selten in der Hand“, erzählt der 31-Jährige über einen Barsch, den er eines Tages ins Le Faubourg geliefert bekam.
Quelle: zitty.de am 21. August 2016
[Kiezpopcorn Interview] [ Berlin Gesellschaft] [29] [ Stadt Von Unten |
Auf Youtube veröffentlicht am 15.08.2016
Am 14. August rief die Bürgerinitiative "Stadt Von Unten" zum Wiederaufbau eines kleinen Gartens und Versammlungsortes am Berliner Dragonerareal in Kreuzberg auf.
Quelle: youtube.com am 15. August 2016
Imkern über den Dächern der Stadt
Erika Mayr ist Stadtimkerin mit 15 Bienenvölkern auf den Dächern Berlins. Ein Besuch bei der Honigernte
Theoretisch könnte sie den Honig einem bestimmtem Baum zuordnen. Obwohl alle ihre Bienen von Mitte Juni bis Mitte Juli Lindennektar sammeln, bevorzugt das eine Volk diesen und das andere jenen Baum ein paar Meter weiter. Je nach Geschmack, Bienen sind da wählerisch, sagt Erika Mayr bei der Honigernte auf einem der Dächer des Messegeländes. Dennoch stürzen sich nie alle Bienen auf eine Nektarquelle, denn sollte eine versiegen, stünde sofort Ersatz bereit. Das spart Energie und zeugt von einer intelligenten Organisation des Bienenvolkes, Risikomanagement inklusive.
Quelle: tagesspiegel.de am 14. August 2016
Wo die Prachttomate gegen den Bezirk kämpft
Die Gemeinschaftsgärtner einer Kolonie in Neukölln befürchten, dass ihre Oase bebaut werden könnte – der Stadtrat widerspricht.
Es ist ein leicht bedeckter, aber warmer Dienstagnachmittag – ideal geeignet für die Gartenarbeit. So tummeln sich auch im Neuköllner Gemeinschaftsgarten "Prachttomate" an der Bornsdorfer Straße die ersten Hobbygärtner, zwei Mütter halten Schwätzchen, während sich ihre Babys auf einer Decke räkeln. Ein paar Jungs gießen die prächtigen Tomatenstauden, die dem Gartennamen alle Ehre machen, und auch ein wenig sich gegenseitig mit dem Gartenschlauch. Menschen buddeln in Beeten. Es herrscht die typische Urban-Gardening-Atmosphäre, eine großstädtische Idylle. Auch eine gefährdete?
Quelle: morgenpost.de am 11. August 2016
Ein ganz normaler Sommer auf dem Tempelhofer Feld
Eine Spielwiese, viele Möglichkeiten, die Utopie von Freiheit: Das ist der ehemalige Flugplatz Tempelhof. Ein Porträt in Bildern
Quelle: geo.de am 4. August 2016
Food Futures: Gespräche über die Zukunft der Ernährung und Landwirtschaft in der Bioregion Berlin-Brandenburg
Download: FOOD FUTURES (deutsch / english)
Zusammen mit Brett Bloom haben wir mit der Nachbarschaftsakademie urbane Gärtner*innen und Bäuerinnen und Bauern in der Region besucht und uns mit ihnen zu Themen wie Landgrabbing, Bodenauszehrung, Romantisierung, Klimazusammenbruch und Pferdestärken unterhalten. Aus diesen Interviews ist jetzt in Englisch und Deutsch die Broschüre “Food Futures – Gespräche über die Zukunft der Ernährung und Landwirtschaft in der Bioregion Berlin-Brandenburg” entstanden und kann frei heruntergeladen werden.
Quelle: breakdownbreakdown.net am 3. August 2016
Comeniusgarten in Berlin: Integration von Jugendlichen
Einem philosophisch wissenschaftstheoretisches Projekt nach der Lehre des Universalgelehrten Comenius gelingt, was vielen Sozialmaßnahmen misslang die Integration und Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Quelle: ardmediathek.de am 24. Juli 2016
Radikal
Marco Clausen, ausgebildeter Historiker/ Berufsbezeichnung weiterhin unklar aus Schleswig
Ich bin selbst kein leidenschaftlicher Gärtner. Als Robert die Idee hatte, einen Garten in der Stadt zu machen, fand ich daran etwas interessant, was vielleicht nicht sofort ins Auge springt: Bilder damit erzeugen, die unsere Vorstellung von Stadt verändern. Ich dachte, hört sich spießig an, aber ist total radikal. Man nimmt einfach wertvollen städtischen Raum, der für 1000 andere Dinge gedacht ist und macht etwas völlig Unerwartetes. Selbst die, die nicht gärtnern, gehen durch das Tor und denken: Boah.
Quelle: knickknack.anschlaege.de am 21. Juli 2016
Wohnst du noch, oder pflanzst du schon?
Direkt aus dem dpa-Videokanal
Es muss nicht immer der riesige Garten oder die kuschelige Laube sein. Beim Urban Gardening kann sich jeder ein Beet mieten und sein eigenes Gemüse anbauen.
Quelle: sueddeutsche.de am 11. Juli 2016
