Das Amt ließ den Blumenschmuck um die Straßenbäume radikal entfernen - ohne Vorwarnung. Stadtrat Kuhn bremst jetzt die eigene Behörde aus.
Quelle: tagesspiegel.de am 26. Mai 2017
Berlin
Ein Tag im Leben des grünen Berlin
Abhängig davon, wen man fragt, ist die deutsche Hauptstadt Berlin eine mehr oder weniger grüne Metropole. Tamsin Walker hat sich aufgemacht, um herauszufinden, wie grün Berlin wirklich ist.
Quelle: dw.com am 16. Mai 2017
Der Gemeinschaftsgarten pflanzt fürs Karma
In Rixdorf ist ein neuer Gemeinschaftsgarten entstanden. Frühere Projekte in Neukölln scheiterten – vor allem wegen Vandalismus.
So richtig üppig ist die Vegetation noch nicht. Die Frage ist, ob in den frisch gezimmerten Hochbeeten Rosmarin, Salbei und Griechischer Bergtee nach den Eisheiligen wirklich das Gröbste überstanden haben. Seit Ende April trotzen die Pflanzen den wenig frühlingshaften Temperaturen. Zwei Wochen, in denen Neukölln um einen schönen Ort reicher geworden ist: den Gemeinschaftsgarten des Vereins "Karma Kultur".
Quelle: morgenpost.de am 15. Mai 2017
Top 5: Urban Gardening in Berlin
Berlin ist eine grüne Stadt – die beackerten Flächen sind so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Die Palette reicht von Kinder-Gärten, Gemeinschaftsgärten, Dachgärten und Schrebergärten über Guerilla-Gärten bis hin zu bepflanzten Seitenstreifen.
Ein wildes, vom Aussterben bedrohtes urbanes Paradies sind die Gemeinschaftsgärten des Allmende-Kontors auf dem Tempelhofer Feld. Das Allmende-Kontor engagiert sich seit 2010 als eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, als Lernort und Ressourcen- und Wissensspeicher für Berliner Gemeinschaftsgärten und urbane Landwirtschaft. Allen Plänen um die Bebauung des Tempelhofer Feldes zum Trotz gibt es das Allmende-Kontor immer noch und erfreut sich mit 600 Hobbygärtnern auch bei Anwohnern großer Beliebtheit.
Quelle: qiez.de am 11. Mai 2017
Regionale Lebensmittel – Wenn der Fisch aus der Stadt kommt
Die Produktion von Lebensmitteln in der Stadt ist ein Modell der Zukunft. Kurze Transportwege und regionale Produkte liegen im Trend.
Der Hauptstadtbarsch liebt es umschwärmt. Dicht gedrängt zwischen den anderen Fischen, direkt unter der Wasseroberfläche, zieht er acht Monate lang seine Runden durch die dunkelgrauen Wassertanks. Bis er schließlich vakuumverpackt in den Kühlregalen der Berliner Supermärkte liegt.
Quelle: waz.de am 11. Mai 2017
Fisch aus der Nachbarschaft
Die Produktion von Lebensmitteln in die Stadt zu verlegen, ist ein Modell der Zukunft
Der Hauptstadtbarsch liebt es umschwärmt. Dicht gedrängt zwischen den anderen Fischen, direkt unter der Wasseroberfläche, zieht er acht Monate lang seine Runden durch die dunkelgrauen Wassertanks. Bis er schließlich vakuumverpackt in den Kühlregalen der Berliner Supermärkte liegt. Und noch bevor die Frage nach der artgerechten Haltung aufkommen kann, sagt Marie Schönau: "Wir haben eine sehr niedrige Besatzdichte in unseren Tanks." Meint: Das Verhältnis in den Becken ist fünf Prozent Fisch zu 95 Prozent Wasser.
Quelle: morgenpost.de am 11. Mai 2017
Das „Himmelbeet“ in Wedding muss umziehen
Im Streit um das Gartenprojekt "Himmelbeet" gibt es seit Freitag einen Kompromiss: Die Gärtner bekommen eine neue Bleibe. Darauf einigten sie sich mit dem Bezirk und der Oliver Kahn-Stiftung.
Himmlisch ist der am Freitag beschlossene Kompromiss fürs „Himmelbeet“ nicht. Aber: „Es ergibt sich für uns zumindest ein konkrete Perspektive“, sagt der Geschäftsführer des bislang gefährdeten „Urban Gardening“-Projektes an der Ruheplatzstraße in Wedding, Felix Lodes. Damit steht fest: der Himmel muss umziehen.
Quelle: tagesspiegel.de am 5. Mai 2017
Hohe Verluste für Berliner Imker über den Winter
Etwa ein Fünftel der Berliner Bienenvölker ist nicht über den Winter gekommen. Die Mitglieder des Imkerverbands hätten damit höhere Verluste als üblich hinnehmen müssen, sagte der Verbandsvorsitzende Benedikt Polaczek am Wochenende. In der Vergangenheit hätten die Werte deutlich niedriger gelegen, bei zehn bis 13 Prozent. Wahrscheinlich spielten mehrere Ursachen eine Rolle, so Polaczek. Eine Schlüsselrolle komme den Winterbienen zu, die ausreichend Fettreserven bräuchten, um das Volk über den Winter zu bringen.
Quelle: morgenpost.de am 2. Mai 2017
Jedes fünfte Bienenvolk in Berlin gestorben
Über den Winter
Keine Pestizide, dafür ein breites Blütenangebot auf Balkonen und in Parks: Die Stadtbiene hat es im Vergleich zu ihrer Schwester auf dem Land eigentlich ganz gemütlich. Doch jetzt schlagen auch die Berliner Imker Alarm: Über den Winter starben mehr Völker als sonst.
Quelle: rbb-online.de am 30. April 2017
Keine Einigung um die Zukunft des Himmelbeets
Das Gartenprojekt "Himmelbeet" könnte für das Fußball-Kinder-Projekt "Amandla" weichen müssen. Ein Schlichtungsgespräch im Rathaus brachte keine Lösung.
Im Streit um den Erhalt des Urban-Gardening-Projekts Himmelbeet am Leopoldplatz in Wedding konnte bei einem Schlichtungsgespräch am Freitag im Rathaus Tiergarten keine Einigung erreicht werden. Wie berichtet, droht dem Garten-Projekt das Aus, weil der Bezirk dem Fußball-Kinder-Projekt Amandla die Fläche zur alleinigen Nutzung überlassen will.
Quelle: tagesspiegel.de am 28. April 2017
