Neue Gärten braucht die Stadt – Urban Gardening in Berlin

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Früher war es ein trister Parkplatz, heute ist die Fläche ein wunderschöner Garten mitten in der Großstadt Berlin. Der Prinzessinnengarten ist eines der bekanntesten Urban-Gardening-Projekte Europas. Nachbarschaftliches Gärtnern in der Stadt liegt im Trend, seit einigen Jahren sprießen neue Stadtgärten auf der ganzen Welt wie Pilze aus dem Boden.

Quelle: dw.com am 12. November 2018

Urban Farming in Berlin

Ein Berliner Start-Up und züchtet Barsche und Basilikum im selben Wasser. Die Fische liefern Nährstoffe für die Pflanzen - eine ungewöhnliche, aber effektvolle Aquakultur.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-deutschland/fisch-ohne-reue-100.html

Fisch düngt Pflanze. Auf diese Formel lässt sich die Idee der Aquaponik reduzieren. In besonderen Anlagen werden Fisch- und Pflanzenzucht gleichzeitig betrieben, mit einem gemeinsamer Wasser- und Nährstoffkreislauf. Bis zu 90 Prozent weniger Wasserverbrauch seien so möglich, informiert das Bundesinformationszentrum für Landwirtschaft.

Quelle: zdf.de am 9. November 2018

Hofgärtnerwissen für Urban Gardening

Die Deutsche Gartenbaubibliothek an der TU Berlin zählt zu den größten Gartenliteratursammlungen in Europa. Sie kann mit hervorragenden historischen Quellen aufwarten – ein Fundus für Fachleute und Hobbygärtner.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/deutsche-gartenbaubibliothek-in-berlin-hofgaertnerwissen.976.de.html?dram:article_id=431855

Leise unterhalten sich die beiden Gartenfreunde zwischen den Bücherregalen. Streng blickt ein Bibliotheksmitarbeiter herüber. Dr. Clemens Wimmer kennt das schon: „Wir stören eigentlich nur hier, das ist unsere Hauptfunktion. Wir stören den Bibliotheksvollzug, wie ich immer sage.“ Der Gartenarchitekt lächelt verschmitzt. Seine Kollegin, Dr. Sylvia Butenschön, vom Fachgebiet Gartendenkmalpflege erklärt selbstbewusst: „Wir sind die größte Spezialbibliothek für Gartenbau und Gartenkultur im deutschsprachigen Raum, auf jeden Fall. Die Bestände sind bei über 50.000 Titeln, Monografien, Zeitschriften.“

Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 30. Oktober 2018

Wie Gründer Daniel Kania aus Abfall Blumendünger macht

Wirtschaftsingenieur Daniel Kania hat GreenLab gegründet. In Sachen Nachhaltigkeit macht er keine Kompromisse – und hat Erfolg damit.

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/article215659661/Wie-Gruender-Daniel-Kania-aus-Abfall-Blumenduenger-macht.html?__pwh=pvwBv3eJcDBROA+fRKWjyA%3D%3D

„Pimp my Gärtchen“ steht auf der Verpackung. Als Daniel Kania die große braune Papiertüte öffnet, strömt feiner Kakaoduft heraus. Darin sind Blumendüngerpellets, die an überdimensionierte Schokostreusel erinnern. Fast möchte man eines naschen. „Es schmeckt nicht, weil es nicht gesüßt ist“, erklärt Kania. „Aber es ist völlig unschädlich. Es sind rein pflanzliche Reststoffe.“ So ein Pellet könne auch gegessen werden – egal, ob von Haustier oder Kind.

Quelle: morgenpost.de am 28. Oktober 2018

Urban agriculture – Landwirtschaft kommt in die Stadt

https://www.myscience.de/news/wire/urban_agriculture_landwirtschaft_kommt_in_die_stadt-2018-HUB

Folge 3: In unserer Schwerpunktserie zur Stadtentwicklung sprechen wir mit Forscherinnen und Forschern der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) über die unterschiedlichen Perspektiven ihrer Forschungsarbeit auf die Stadt. Priv.-Doz. Dr. Heide Hoffmann forscht am Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrarund Gartenbauwissenschaften der HU und sprach mit uns `urban agriculture’.

Quelle: myscience.de am 10. Oktober 2018

Die schärfsten Chilis der Welt wachsen mitten in Schöneberg

Angebaut werden sie von Kindern des Schülerladens „Tigertatzen“

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article215487001/Die-schaerfsten-Chilis-der-Welt-wachsen-mitten-in-Schoeneberg.html?__pwh=09+%2FsXh4h3orxVjmxdD97w%3D%3D

Ein kleines verstecktes Gartenparadies direkt neben der stark befahrenen Grunewaldstraße in Schöneberg: Hier wachsen die schärfsten Chilis der Welt. In unterschiedlichen Größen und Formen hängt die rot-braune und teuflisch scharfe „Carolina Reaper Chocolate“-Chilipflanze an einem üppigen Strauch auf dem Urban-Gardening-Grundstück. Ausgerechnet Kinder bauen das scharfe Gemüse an: Die „Tigertatzen“ nennen sie sich, genauso wie der Schülerladen, den sie in der Nähe des Kleistparks besuchen.

Quelle: morgenpost.de am 4. Oktober 2018

Im Büro, aber draußen

Grün beruhigt, das wissen auch die Unternehmen - und pflanzen kräftig an. Zum Beispiel in Berlin.

https://www.sueddeutsche.de/geld/firmengaerten-im-buero-aber-draussen-1.4137603

Ein Garten inspiriert und schafft Möglichkeiten zur Entspannung, auch während des Arbeitstages. Als Andreas Contag in Berlin ein Grundstück für sein Unternehmen suchte, wollte er neben der Halle für die Produktion von Leiterplatten und den Verwaltungsräumen auch einen Erholungspark für die Mitarbeiter schaffen. 2005 fand er eine passende Fläche in Spandau.

Quelle: sueddeutsche.de am 20. September 2018

Urban Farming für die Zukunft

Der städtischen Landwirtschaft gehört die Zukunft, davon sind Fraunhofer-Forscher überzeugt. In einer Studie zeigen sie, welches Potenzial das sogenannte Urban Farming hat.

https://biooekonomie.de/nachrichten/urban-farming-fuer-die-zukunft

Mit Blick auf eine wachsende Weltbevölkerung vor allem in Großstädten steht die Landwirtschaft schon heute vor der Herausforderung, jeden Hektar Ackerfläche so effektiv wie möglich zu nutzen, um den Bedarf an Lebensmitteln und Biomasse decken zu können. Die Kluft zwischen wachsender Bevölkerung und knappen Anbauflächen könnte die städtische Landwirtschaft schließen.

Quelle: biooekonomie.de am 11. September 2018

Schöner Gärtnern auf dem Friedhof

Das Jugend- und Kulturhaus „Schlesische27“ betreibt auf dem Neuköllner Jerusalem-Friedhof den „Coop Campus“ - mit Bienenvölkern, Obstwiese und Biomeiler.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/aktionstage-gemeinsame-sache-schoener-gaertnern-auf-dem-friedhof/22995328.html

Runter von der Hermannstraße, vorbei an einer Kirche und über den evangelischen Friedhof: Gleich hinter den Gräbern beginnt ein Gartenparadies. Pflanzen vieler Farben umgeben ein Gewächshaus. „Dort haben wir Bienenvölker, den Steg da haben wir selbst gebaut und mit dem Kompost hier machen wir einen Biomeiler“, sagt Stephan Neidert. Er leitet das „Coop Campus“-Projekt und kann gar nicht aufhören zu erzählen, was man alles schon auf die Beine gestellt hat.

Quelle: tagesspiegel.de am 6. September 2018

Das „Himmelbeet“ und die Vertreibung aus dem Paradies

Integrativ, inklusiv, ökologisch, prämiert: Der Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ gilt als Vorzeigeprojekt. Die Zukunft ist ungewiss.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/aktionstage-gemeinsame-sache-das-himmelbeet-und-die-vertreibung-aus-dem-paradies/22984784.html

Vor dem Café des Gemeinschaftsgartens „Himmelbeet“ sitzen an diesem Morgen Sonja Rosenthal und Meryem Korun. Rosenthal, 33, kurze Haare, Undercut und Tätowierungen, und Korun, 28, Nasenring und Ringelshirt, beugen sich über eine Karte vom Katasteramt und markieren darin Grundstücke. Über ihren Köpfen fliegen Bienen und Schmetterlinge, auf der anderen Seite des Gitterzauns rast der Verkehr durch Wedding.

Quelle: tagesspiegel.de am 4. September 2018