Ernährung: Nahrungsmittel für die Stadt – aus der Stadt

Die stetig wachsende globale Bevölkerung ist mit knappen Anbauflächen für Lebensmittel konfrontiert. In einer Studie untersucht das Fraunhofer IAO, welches Potenzial Lebensmittel- und Algenproduktion vor Ort für die Stadt, genannt Urban Farming, birgt.

http://forgsight.com/ernaehrung-nahrungsmittel-fuer-die-stadt-aus-der-stadt/

Die nachhaltige Sicherung der städtischen Nahrungsmittel- und Ressourcenversorgung wird zunehmend zur Herausforderung – insbesondere in dicht besiedelten Städten mit begrenztem Zugang zu umliegenden landwirtschaftlichen Gebieten. Des Weiteren üben intensive Anbaupraktiken und der massive Einsatz von Chemikalien Druck auf natürliche Ressourcen aus.

Quelle: forgsight.com am 14. November 2018

„Wir brauchen Natur in unseren Städten“ – Landschaftsarchitekt fordert Umdenken in der Städteplanung

Landschaftsarchitekt Andreas Kipar erklärt, wo Städteplaner umdenken sollten, warum Moskau ein Vorbild ist und wie oft er sein Auto noch benutzt.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/interview-mit-andreas-kipar-wir-brauchen-natur-in-unseren-staedten-landschaftsarchitekt-fordert-umdenken-in-der-staedteplanung/23599334.html?ticket=ST-2937544-eAPgK3jvAHGjAnelTRDZ-ap1

Andreas Kipar schwärmt von der Zeche Zollverein. Nicht nur die Industriekultur hat es dem gebürtigen Gelsenkirchener angetan. Die Zeche ist für den Landschaftsarchitekten ein gelungenes Beispiel dafür, wie Städte mit ihrem industriellen Erbe umgehen sollten. Ein Kulturort mit viel Natur, wo gern auch etwas Wildwuchs herrschen darf.

Quelle: handelsblatt.com am 10. November 2018

Das smarte Feld im World Wide Web

https://www.cio.de/a/das-smarte-feld-im-world-wide-web,3590424

Mit Technologiekonzepten wie Data Sharing, intelligenten Sensoren, Controlled-Environment-Agriculture (CEA), automatischer Bilderkennung und auf Blockchain basierenden Smart Contracts können Städte, Kommunen und Unternehmen in Zukunft ihre eigene Versorgung in lokalen Communities aufbauen.

Quelle: cio.de am 7. November 2018

Wie Urban Farming die Welt ernähren wird

Kleinste Flächen genügen um eigene Karotten und Lauch zu züchten. In den Townships von Kapstadt lässt sich besichtigen, wie sich die Ärmsten selbst versorgen können.

http://www.faz.net/aktuell/race-to-feed-the-world/in-kapstadt-wachsen-moehren-und-hoffnung-15870998.html?GEPC=s3

Es ist kurz nach acht, als Sheila Nglukumeshe ihren Kontrollgang beginnt. Sie schreitet an den Beeten entlang, von der Haustür bis zum Tor, aufrecht wie ein Soldat, die Brust raus, die Schultern zurück. Dies ist einer der ersten warmen Tage im Jahr, Anfang Oktober. In Südafrika beginnt der Frühling, morgens ist es noch frisch. Nglukumeshe hat sich ein Kopftuch um die kurzen krausen Haare gebunden, einen Wollpullover über die Bluse gestreift und einen Rock bis zu den Waden übergezogen. Sie zählt die Salatköpfe, die Spinatbüschel und die Frühlingszwiebeln. Ihr Blick gleitet zum Beet mit der Petersilie und zum Kohl. Wie auf eine Schnur gezogen, reihen sich die Köpfe aneinander.

Quelle: faz.net am 5. November 2018

Haben wir bald alle eine Farm im Keller?

Landwirtschaft in der Stadt

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landwirtschaft-in-der-stadt-haben-wir-bald-alle-eine-farm-im-keller.c8d12031-a2fd-4d6e-98ec-4659b05ab5c3.html

Immer mehr Experten und Start-ups machen sich Gedanken über die Zukunft der Landwirtschaft. Urban Farming, also der Anbau mitten in den Städten, gilt als ein viel versprechendes Konzept.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de am 4. November 2018

Grüne Stadt

Landwirtschaft in der Stadt

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/landwirtschaft/landwirtschaft_in_der_stadt/pwiegruenestadt100.html

Die Städte erblühen in sattem Grün – auf eine ganz besondere Weise gilt dies für immer mehr Gemeinden in Deutschland. Hier ist es ausdrücklich erwünscht, dass die Bürger tatkräftig mit anpacken, um städtische Grün- oder Brachflächen in Gärten zu verwandeln. "Betreten verboten" galt gestern. Heute heißt es: mitmachen, sich einbringen, austauschen.

Quelle: planet-wissen.de am 22. Oktober 2018

Bienen trommeln auch nachts

Man muss schon sehr genau hinhören, um das Trommeln im Bienenstock herauszuhören: Es klingt wie das kurze Rattern einer Nähmaschine, was Wissenschaftler der Universität Nottingham hier aufgenommen haben.

https://www.mdr.de/wissen/bienen-trommeln-auch-nachts-100.html

Dass es so leise ist, liegt an der extrem niedrigen Wellen-Frequenz des Bienen-Trommelns, das Wissenschaftler als dorso-ventrale abdominale Vibration bezeichnen. Bislang glaubte man, dass Bienen, indem sie auf den unteren Rückenteil einer Artgenossin trommeln, diesen zur Futtersuche oder anderen Aktivitäten antreiben würden. Ein britisches Forschungsteam hat genau das jetzt in einer Studie, die das Magazin "Nature" jetzt veröffentlicht hat, mit Langzeit-Einblick in mehrere Bienenbeuten wiederlegt.

Quelle: mdr.de am 22. Oktober 2018

Hopfen und Malz direkt aus Paris

Urban Gardening in Paris: In der französichen Hauptstadt wird künftig an 21 Stellen Hopfen angebaut. Private Anbauer können sich für die Nutzflächen bewerben.

https://www.nau.ch/news/europa/hopfen-und-malz-direkt-aus-paris-65448199

Die Stadt Paris will verstärkt Fassaden und Mauern in der Metropole zum Anbau von Hopfen nutzen, den lokale Bierbrauer dann verarbeiten können. An 21 Stellen in Paris solle in der kommenden Saison Hopfen angepflanzt werden, kündigte die Stadtverwaltung am Freitag an. Dazu gehören die Wände von Sportzentren, Wohnhäusern, ein Bürgermeisteramt und eine Kaserne. Die Ernte steht im September kommenden Jahres an. Mit dem Hopfenanbau solle unter anderem auf die Nachfrage örtlicher kleiner Brauer eingegangen werden, die damit lokale Biere mit einer kurzen Produktionskette erzeugen können.

Quelle: nau.ch am 19. Oktober 2018

Grün statt grau: Anforderungen an die Stadt der Zukunft

https://www.huffingtonpost.de/entry/smart-und-nachhaltig-anforderungen-an-die-stadt-der_de_5b80422ae4b0682df5ac7bdb?ncid=other_twitter_cooo9wqtham&utm_campaign=share_twitter

Die Strategien der weltweiten Großstädte wurden 2017 erstmals im Smart City Index systematisch zusammengefasst. Das Beratungsunternehmen Roland Berger ermittelte die wichtigsten Bausteine einer nachhaltigen Smart City-Strategie, zu der die Hauptbereiche Anwendungsfelder, strategische Planung und IT-Infrastruktur gehören. Besonders relevant sind dabei die sechs ineinandergreifenden Anwendungsfelder öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Bildung, Energie und Umwelt, Gebäude sowie Mobilität.

Quelle: huffingtonpost.de am 18. Oktober 2018

Re: Städte für Bürger! Wenn Einwohner Lebensräume selbst gestalten

Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt. Dort wird der öffentliche Raum enger und teurer. Engagierte Bürger wollen Platz schaffen, um ihn gemeinsam zu nutzen: Auf demokratischem Weg erobern sie Flächen für die Allgemeinheit. "Re:" begleitet Initiativen, die es trotz Widerständen schaffen, öffentliche Anlagen zu transformieren und damit die Lebensqualität der Menschen zu steigern.

https://www.arte.tv/de/videos/079474-069-A/re-staedte-fuer-buerger/

In Paris zieht sich eine alte Bahnstrecke rund um die Innenstadt. 30 Jahre lang wurden die abgesperrten Gleise der „Petite Ceinture“ nicht mehr genutzt - ein wilder Grüngürtel entstand. Jetzt werden 20 Hektar davon für die Allgemeinheit geöffnet. Stadtplanerin Anne Labroille erarbeitet in Workshops mit den Anwohnern, wie die Freiflächen gestaltet werden sollen. „Das ist der einzige Ort in Paris, an dem man Vögel singen hört“, sagt sie. „Jeder Bürger von Paris soll die Möglichkeit bekommen, ihn zu genießen.“ Die Bürger selbst haben aktiv darüber entschieden im Rahmen des „Budget Participatif“, des Bürgerbudgets von Paris. Jeder Stadtbewohner kann Projekte vorschlagen, jeder darüber abstimmen.

Quelle: arte.tv am 11. Oktober 2018