Grünräume wie Familien- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind ein Hort der Biodiversität und haben grosse soziale Bedeutung, wie eine Umfrage der Eidg. Forschungsanstalt WSL und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) ergab.
Quelle: wsl.ch am 19. März 2019
Allgemein
Die Gärten von Quito: urbane Landwirtschaft in einer der höchstgelegenen Städte der Welt
Von Farmen auf Dachterrassen bis zu großen Stadtgärten: Urbane Gärten in Ecuadors Hauptstadt Quito schaffen Arbeitsplätze und verbessern die Ernährungssicherheit.
Die Gärtner erhalten praktische Unterstützung durch monatliche persönliche Besuche sowie Seminare. Sie lernen auch, wie sie ihre angebauten Lebensmittel erfolgreich auf den Markt bringen können. Auf mehr als einem Dutzend Wochenmärkten, sogenannten "Bioferias" verkaufen die Gärtner ihre Biolebensmittel.
Quelle: dw.com am 19. März 2019
Gemeinschaftsgarten, wie soll das funktionieren?
Bereits im zweiten Weltkrieg bauten Menschen in Bombeneinschlaglöchern Gemüse im urbanem Umfeld an. Künstlich angelegte Grünflächen in Form eines Gemeinschaftsgartens bieten einige Vorteile
Quelle: srf.ch am 14. März 2019
So wird sich die Stadt der Zukunft ernähren
Man könnte Urban Agriculture einfach mit "Landbau in der Stadt" übersetzen, doch das geht am Kern der Sache vorbei. Denn hinter dem Schlagwort stecken zwei unterschiedliche Dinge: Da sind einerseits Urban Gardeners, also Stadtmenschen, die sich ihre Tomaten, Chilis und Karotten selbst anbauen. Sie garteln am Wiener Donaukanal, am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof oder auf ihren eigenen Dächern. Es geht ihnen natürlich ums selbstgezogene Gemüse – aber auch um eine Lebenseinstellung.
Quelle: derstandard.at am 13. März 2019
„Es bräuchte Hochhäuser für die Produktion von Lebensmitteln“
Im Jahr 2050 lebt die Mehrheit der Menschen in Städten, wo die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen schrumpfen. Raumplaner Philipp Stierand hält den Anbau von Nahrung in der Stadt trotzdem für die Lösung. Wie soll das gehen?
Quelle: derstandard.at am 12. März 2019
Weniger Fleisch, ein paar Heuschrecken: Wie wir uns künftig ernähren
Fleisch aus dem Labor, vertikale Beete und Heuschrecken als Proteinersatz? Wie und was wir essen, dürfte sich stark ändern
Wird das stinken, und ist es laut? Mit Fragen dieser Art sahen sich die Jungunternehmer Manuel Bornbaum und Florian Hofer konfrontiert, als sie Wiener Beamten erklärten, dass sie Pilze im Keller eines Mehrparteienhauses züchten wollten. Künftig werden sich Behörden öfter mit solchen Dingen beschäftigen müssen: Städte wachsen, Urban Farming boomt, Algennahrung wird wichtiger.
Quelle: derstandard.at am 10. Februar 2019
Kuba – Urbaner Gartenbau in Havanna
Der französische Philosoph Philippe Simay erkundet, was die Architektur über die Lebensweise der Bewohner aussagt. In dieser Folge: Mitten in der kubanischen Hauptstadt Havanna wimmelt es von kleinen Gemüsegärten – den sogenannten Organipónicos. Entstanden sind sie mit dem Fall der Sowjetunion und der anschließenden Versorgungskrise. Heute sind sie Teil des Urban Gardening.
Quelle: arte.tv am 4. Februar 2019
So werde ich autark
Gemüsezucht und Hühnerhaltung sind wieder schwer im Kommen. Was die meisten nicht bedenken: Das ist harte Arbeit.
Über die Feiertage ist mir mal wieder ein Buch von John Seymour in die Hände gefallen. Es ist seine Anleitung zur "Selbstversorgung aus dem Garten", 1978 erschienen bei Dorling Kindersley, als Ergänzung zu seinem umfangreicheren Werk vom "Leben auf dem Lande", das in zwanzig Sprachen übersetzt wurde und auf eine Gesamtauflage von mehr als einer Milion Exemplare kam. Wie viele seiner Leser tatsächlich zu Selbstversorgern geworden sind, weiß man nicht; ich vermute, die allerwenigsten haben es auch nur ansatzweise geschafft.
Quelle: faz.net am 14. Januar 2019
Antarktisheimkehrer berichtet von Gemüsezucht im Eis
Deutsche Forscher ziehen zufriedene Zwischenbilanz des Projekts Eden-ISS: Vorstufe für künftige Langzeitmissionen im Weltraum - derstandard.at/2000095777064/Antarktisheimkehrer-berichtet-von-Gemuesezucht-im-Eis
Von derart frischer Kost hätten Antarktisforscher früherer Generationen nur träumen können: Die Bewohner der deutschen Polarstation Neumayer III im antarktischen Königin-Maud-Land wurden mit beeindruckenden 115 Kilogramm Salat, 67 Kilo Gurken, 46 Kilo Paradeisern, 19 Kilo Kohlrabi und acht Kilo Radieschen aus lokaler(!) Produktion versorgt. Und damit das Ganze den richtigen Geschmack bekommt, gab's 15 Kilogramm Kräuter noch oben drauf: nicht schlecht für eine Überwinterung im ewigen Eis. - derstandard.at/2000095777064/Antarktisheimkehrer-berichtet-von-Gemuesezucht-im-Eis
Quelle: derstandard.at am 9. Januar 2019
Garten der Begegnung in der Innenstadt
Im Garten kann man schaffen, der Garten ist ein Rückzugsort, das Gärtnern hat für viele Stressgeplagte eine fast schon therapeutische Wirkung – und im Garten können nicht nur Pflanzen, sondern kann auch Gemeinschaft wachsen. All das zusammengenommen steckt hinter der Idee eines Gartens der Begegnung, die der Gerabronner Flüchtlingskoordinator Patrick Staack gerne zur Realität werden lassen möchte. Flüchtlinge und alle anderen Bürger sollen an diesem Ort eigene Beete bestellen und im Gemeinschaftsbereich zusammenkommen.
Quelle: swp.de am 4. Januar 2019
