Können begrünte Betonwände für bessere Luft in Städten sorgen?

Mexiko-Stadt bepflanzt 700 Betonpfeiler an Brücken und Hochstraßen, um die Luftqualität zu verbessern. Der richtige Ansatz? Das sagt ein Augsburger Experte.

https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Koennen-begruente-Betonwaende-fuer-bessere-Luft-in-Staedten-sorgen-id55073186.html

Mexiko-Stadt ist bekannt für starkes Bier, pikante Salsa und verseuchte Luft. Seit Jahren versucht die Millionenmetropole gegen den Smog vorzugehen, der bereits mehrere tausend Menschen das Leben gekostet hat. Sämtliche Maßnahmen aber blieben nahezu erfolglos – bis die Belastung mit Stickoxiden derart hoch war, dass die Regierung im Jahr 2016 den Notstand verhängte. Ein Ausweg musste her. Und diesmal glaubte man, einen endgültigen gefunden zu haben: den grünen Ausweg.

Quelle: augsburger-allgemeine.de am 2. August 2019

Hitze in der Stadt: Was hilft und was nicht?

Städte sind bei Hitze wahre Glutöfen: Zu viel Beton, zu wenige Pflanzen. Doch es gibt viele Konzepte, die Abhilfe schaffen könnten. Klimaanlagen zählen nicht dazu.

https://amp.zdf.de/nachrichten/heute/hitze-in-den-staedten-was-tun-gegen-backofen-temperaturen-100.html?__twitter_impression=true

Vor dem Hintergrund zunehmender Hitze setzen viele Städte auf eine Begrünung. Sie wollen nicht nur Schattenplätze schaffen, sondern auch die sogenannte Evapotranspiration fördern - die Verdunstung von Wasser durch Pflanzen, die die Atmosphäre kühlt. Singapur ist international eine der Vorreiterstädte: Sie hat seit den 60er Jahren nicht nur Bäume gepflanzt und Parks angelegt, sondern begrünt auch die Fassaden und Dächer vieler Hochhäuser. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist der Botaniker Patrick Blanc.

Quelle: amp.zdf.de am 26. Juli 2019

Busbahnhof von Şêxmeqsûd in Garten verwandelt

Das Viertel Şêxmeqsûd im nordsyrischen Aleppo ist selbstverwaltet. Das Gelände des ehemaligen Busbahnhofs wurde in einen Gemüsegarten für die Bevölkerung umgewandelt.

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/busbahnhof-von-Sexmeqsud-in-garten-verwandelt-12796

Die Ernte der landwirtschaftlichen Projekte im selbstverwalteten Viertel Şêxmeqsûd in Aleppo hat begonnen. Die Region verfügt über ein für die Landwirtschaft sehr günstiges Klima. Daher versuchen die Räte der Region, die landwirtschaftliche Produktion zu steigern. So wurde unter anderem der ehemalige Busbahnhof, der etwa 2000 Quadratmeter umfasst, unter der Leitung von vier Expert*innen in einen Garten umgewandelt.

Quelle: anfdeutsch.com am 24. Juli 2019

Interview: „Sinnliche Erfahrungen ermöglichen“

https://www.oekologiepolitik.de/2019/07/24/interview-sinnliche-erfahrungen-ermoeglichen/

Die Stiftung „anstiftung“ wurde 1982 gegründet, um nachhaltige Lebensstile zu erforschen und zu fördern. Dabei wurden das partizipative Umgestalten von Stadträumen, der Anbau von Nahrungsmitteln sowie das gemeinschaftliche Herstellen und Reparieren von Dingen zu ihren Schwerpunktthemen. Sie berät und begleitet zahlreiche Initiativen.

Quelle: oekologiepolitik.de am 24. Juli 2019

Hoffen, dass der Hype nachlässt

https://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/dem-wildbienenbestand-helfen-die-neu-imker-nicht-16273175.html?GEPC=s3

Überall wird über den Rückgang von Insektenarten geredet – auch deswegen entdecken idealistische Stadtbewohner ihre Leidenschaft für die Imkerei. Dem Wildbienenbestand helfen die Neu-Imker aber nicht.

Quelle: faz.net am 23. Juli 2019

Gemeinsam Gärtnern in der Stadt – Mehr als ein Trend?

https://www.mdr.de/kultur/themen/gaertnern-in-der-stadt-renate-kuenasts-reisefuehrer-ins-urban-gardening100.html

Schrebergärten und Laubenpieper gibt es schon lange. Seit knapp zehn Jahren wächst eine neue Gartenbewegung in den Städten – gemeinschaftlich wird gepflanzt und geerntet. Über 700 solcher Urban Gardening-Projekte soll es in Deutschland geben.

Quelle: mdr.de am 9. Juli 2019

Palma entdeckt das Urban Gardening

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2019/07/01/71401/palma-entdeckt-das-urban-gardening.html

In Son Epanyolet versuchen sich Anwohner seit Kurzem nicht nur in der nicht immer legalen Ferienvermietung, sondern auch im Urban Gardening. Auf einem vormals leer stehenden Grundstück wird nun in Eigenregie Gemüse angebaut. In der Calle Hondures pflanzen mehrere Familien auf 30 Parzellen Grünzeug an, außerdem finden Workshops und Vorträge statt. Der Anfang des Projekts sei nicht einfach gewesen, sagt Jaume Gelabert, der die Idee zu der Initiative hatte.

Quelle: mallorcamagazin.com am 1. Juli 2019

Hausgemacht

Salat vom Dach, Algen von der Fassade: Hochhäuser könnten Städte in Zukunft mit Lebensmitteln versorgen. Doch die urbane Landwirtschaft hat auch ihre Tücken.

https://www.sueddeutsche.de/geld/vertical-farming-hausgemacht-1.4485265

Sie besiedeln seit drei Milliarden Jahren unsere Meere und Böden, wachsen in Wüsten und Polregionen. Sie haben die Fotosynthese erfunden und könnten nun die Versorgung der Menschheit mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen revolutionieren: Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Die winzigen Lebewesen stellen aus Wasser, Sonnenlicht und Kohlendioxid wertvolle Bausteine her - zum Beispiel Zucker, Eiweiße oder Vitamine.

Quelle: sueddeutsche.de am 14. Juni 2019

Urban Gardening im großen Stil: Luxemburg bekommt ein „Greenhouse 4.0“

„Groof“, ein Dach-Gewächshaus, soll die lokale Lebensmittelproduktion und eine Reduzierung der CO2-Emissionen miteinander verbinden: Im Rahmen eines EU-Interreg-Programms testet Luxemburg, wie gut das funktioniert.

http://www.tageblatt.lu/headlines/urban-gardening-im-grossen-stil-luxemburg-bekommt-ein-greenhouse-4-0/

Unter anderem auf den Dächern des IFSB auf „Krakelshaff“ in Bettemburg soll ein 500 Quadratmeter großes Gewächshaus entstehen. Das soll helfen, gleich in zweierlei Weise CO2 einzusparen: einerseits durch die Verwendung ansonsten nicht genutzter Gebäudewärme und andererseits durch das Recycling von CO2 – das die Pflanzen ja aufnehmen.

Quelle: tageblatt.lu am 9. Juni 2019

Ackern auf kleinstem Raum

„Urban Farming“ kann die Antwort auf viele Fragen sein

https://www.journal.lu/top-navigation/article/ackern-auf-kleinstem-raum/#.XPkBWVZuspU.twitter

Am Anfang stand das „Urban Gardening“. Mittlerweile erwächst aus dem sozialen Bürgertrend das „Urban Farming“, soll heißen eine Professionalisierung des Gemüse- und Obstanbaus als Teil der landwirtschaftlichen Produktion. Was die vorgestellten mehrfach wirksamen Dachgewächshäuser mit einschließt.

Quelle: journal.lu am 6. Juni 2019