Gemüse und Kräuter wachsen nicht nur in der Erde, sondern - mit ein paar Tricks - auch im Schaumstoff ausrangierter Matratzen. Diese Entdeckung hat im jordanischen Flüchtlingscamp Za'atari eine grüne Revolution ausgelöst. Noch vor drei Jahren wuchsen in dem Camp keine Pflanzen, denn der Boden ist nährstoffarm und salzig. Heute sprießt vor Hunderten Unterkünften allerlei Grünes aus mit Matratzenschaum bestückten Plastikbechern.
Quelle: sueddeutsche.de am 11. März 2020
Allgemein
Dänemarks Grüne Freie Schule setzt auf Nachhaltigkeit im Lehrplan
In dieser Kopenhagener Schule findet man die Schüler eher beim Gärtnern oder in der Werkstatt als im Klassenzimmer. Könnte ein neues Lernkonzept einen ökologischen Wandel begünstigen?
Ein Dutzend Kinder sitzen im Kreis, als die Glocke läutet. Statt aufzuspringen und in die nächste Klasse zu eilen, schließen sie ihre Augen. "Hebt die Hand, wenn ihr keinen Ton mehr hört", fordert sie ihr Lehrer auf; er hält ein Paar Zimbeln aus Bronze in der Hand, ein Musikinstrument, das man sonst eher in einem buddhistischen Tempel vermuten würde. Nach und nach heben sich die Hände der Schüler.
Quelle: dw.com am 29. Februar 2020
Ackern auf dem Dach – Urban Farming macht die Städte grüner
Stehen die Bauernhöfe der Zukunft auf den Dächern der Metropolen? Sicher nicht alle, aber urbane Landwirtschaft hat viele Vorteile.
Urban Farming – das bedeutet, dass Menschen in Städten Obst und Gemüse auf ihren Häuserdächern und anderen Freiflächen anbauen. Im Gegensatz zu den strengen Schrebergärten und den umzäunten Hausgärten darf hier jeder vorbeischauen und mitackern. Das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch gesunde Ernte auf den Tisch.
Quelle: zeitjung.de am 19. Februar 2020
Paris: Parkhäuser zu Bio-Plantagen
Wie in vielen europäischen Städten geht die Zahl der Autos in Paris zurück. Dadurch werden auch die Parkhäuser und Tiefgaragen der Stadt immer weniger genutzt. Mit seinem Start-up-Projekt „La Caverne“ (dt.: Die Höhle) will das Unternehmen Cycloponics nun diese städtischen Räume zurückerobern und sie für den Anbau von Bio-Gemüse nutzen. EURACTIV Frankreich berichtet.
Quelle: euractiv.de am 17. Februar 2020
Saatgut: Wo gibt es alte Gemüse-Sorten?
Saatgut von alten Sorten und Informationen über den Gemüse-Anbau liefern zahlreiche Vereine und Initiativen im Internet. Hier eine Auswahl an Kontakten sowie Links zu Hintergrundinformationen.
Quelle: ndr.de am 12. Februar 2020
Zeig mir deinen Garten und ich sag dir, wer du bist
Blanka Stolz im Gespräch mit Stephan Karkowsky
Gärtnern ist eine Form der Naturbeherrschung. Doch wie diese Herrschaft über die Natur ausgeübt wird, darin unterscheiden sich die Menschen. Das sagt auch etwas über ihre Weltsicht und Persönlichkeit aus, meint die Autorin Blanka Stolz.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 28. Januar 2020
Bürgerlich, revolutionär und grün
Urban Gardening ist ein heutiger Ausdruck für die Sehnsucht von Stadtbewohnern nach Landleben und Natur. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es diese Sehnsucht schon einmal: Sie manifestierte sich im Bau der Gartenstädte. Ein neues Buch erzählt ihre Geschichte.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 20. Januar 2020
Wie urbane Farmen Millionen Menschen ernähren sollen
Urban Farming soll in den Ballungsräumen die Menschen lokal mit Lebensmitteln versorgen. Wie ökologisch die Farmen tatsächlich sind und zukunftsträchtige urban farms weltweit.
Quelle: nachhaltigleben.ch am 18. Januar 2020
Urbane Landwirtschaft: Sackgärten in Ghana
Viele Menschen zieht es vom Land in afrikanische Städte, doch Jobs sind rar. Für immer mehr Familien wird die urbane Landwirtschaft zur Überlebensstrategie. Dazu brauchen die Urban Farmer einen grünen Daumen und ein paar Säcke.
Quelle: dw.com am 17. Januar 2020
Wird Deutschland zu grün, um wahr zu sein?
Kunststoffe aus Gras oder Bakterien, die CO2 fressen: Das soll die Industrie grüner machen. Die Bundesregierung steckt Milliarden in die Bioökonomie und hofft das Beste.
Der Hambacher Forst an der Abbruchkante der rheinischen Braunkohlekrater ist ein Symbol für das nahende Ende des fossilen Zeitalters. Dabei denken die meisten erst mal an Strom aus Wind und Sonne, doch Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich will auch nachwachsende Rohstoffe produzieren und nutzen. Geht es nach ihm, dann soll die welkende braune Ökonomie mithilfe biologischer Rohstoffe und biotechnologischer Innovationen als grüne Kreislaufwirtschaft neu erblühen.
Quelle: zeit.de am 15. Januar 2020
