Werden unsere Städte immer grüner? Oder wird Naturblick zunehmend zum Luxus für Reiche? Mit begrünten Wolkenkratzern testen Architekten die Grenzen des Möglichen.
Quelle: haz.de am 11. November 2016
Allgemein
Grüne Inseln in luftiger Höhe
Immer mehr Menschen wohnen in Städten. Doch die Sehnsucht nach dem eigenen Garten bleibt. Gründächer und Dachterrassen können die Lösung sein.
Wenn man Menschen fragt, warum sie aus der Stadt herausgezogen sind und es auf sich nehmen, jeden Tag 40 Kilometer zur Arbeit zu pendeln, jeden zweiten Tag im Stau zu stehen und die nächste Apotheke erst im angrenzenden Landkreis zu finden, sagen sie oft: „Wir wollten einen Garten.“ Die Sehnsucht nach dem Blick ins Grüne durch die Terrassentür, dem Geruch nach feuchter Erde am frühen Morgen und dem sonntäglichen Grillen auf dem Rasen wiegt für viele schwerer als die kilometerlange Reise zur Arbeit.
Quelle: faz.net am 11. November 2016
«Gärten sind ein Symbol des Widerstands»
Der erst 29-jährige Agronom Edie Mukiibi ist Vize-Präsident der globalen Slow-Food-Organisation. Ein Gespräch über Nahrungssouveränität, Stereotypen und die Macht von Gärten.
"Ich habe mich schon für Food-Themen interessiert, als ich noch ein Schüler war. Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass Landwirtschaft für die Lehrer negativ konnotiert war. Wenn man etwas Blödes getan hatte, musste man zur Strafe aufs Feld oder in den Garten. Das tat mir immer sehr weh. Als ich später an die Makerere-Universität in Kampala kam, beschloss ich, etwas dagegen zu tun."
Quelle: bazonline.ch am 11. November 2016
In der Welt zuhause
Italien, Mailand: Der vertikale Wald
In der Dokureihe stellt der französische Philosoph Philippe Simay ungewöhnliche Behausungen in aller Welt vor und erkundet, was die Architektur über die Lebensweise der Bewohner aussagt. In dieser Folge besucht Philippe das "Bosco Verticale", das erste vollständig mit Pflanzen bewachsene Hochhaus in der italienischen Metropole Mailand.
Quelle: arte.tv am 5. November 2016
Die Auferstehung einer Stadt
Detroit wuchs und fiel mit der Autoindustrie. Nun erfindet sich die Metropole neu
John Gallagher fährt die Woodward Avenue entlang und zeigt auf ein Gebäude nach dem anderen. Viele dieser Häuser wurden in den 1920er Jahren gebaut, die Boomjahre Detroits. »Das Hotel da oder dieses Theater hier. Die standen bis vor Kurzem alle leer und wucherten vor sich hin, aber jetzt nicht mehr. Sie wurden renoviert und wiedereröffnet.« Gallagher, seit 29 Jahren Journalist der »Detroit Free Press« und Autor von zwei beeindruckenden Werken über Verfall und Wiederaufbau der Autometropole am Lake Huron, ist sichtlich stolz auf die Entwicklung seiner Stadt.
Quelle: neues-deutschland.de am 4. November 2016
Kostenfreie DB-Flächen für Hobby-Imker
DB lässt Bienen summen
Die Deutsche Bahn stellt Hobby-Imkern Flächen für die Aufstellung von Bienenkörben kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Projekt will die DB die Imker unterstützen und dabei helfen, die immer stärker bedrohten Bienen zu schützen.
Quelle: deutschebahn.com am 1. November 2016
Deutsche Bahn stellt Imkern Flächen zur Verfügung
Wer auf der Suche nach einem neuen Bienenstand ist, kann sich ab sofort an die Deutsche Bahn wenden. Diese besitzt viele zum Teil brachliegende Flächen, die sich gut als Bienenstandorte eignen.
Quelle: bienenjournal.de am 31. Oktober 2016
Urban Gardening nach Anleitung
"Ackerhelden" vermietet in 18 deutschen Städten kleine Grundstücke, auf denen ihre Kunden Gemüse und Obst anbauen können - inklusive Saatgut und Anleitung. Ein Konzept für Großstädter, die keinen eigenen Garten haben.
Quelle: dw.com am 28. Oktober 2016
Swale – Mary Mattinglys schwimmender Gemüsegarten
Auf Mary Mattinglys Kahn in New York kann man mitten in der Stadt selbst frisches Gemüse ernten.
Ein etwa vierzig mal zwölf Meter großer Kahn ankert derzeit beim Concrete Plant Park in der Bronx in New York. Das Besondere an diesem Kahn ist, dass es sich dabei um einen schwimmenden Gemüsegarten handelt. Jeder darf an Bord kommen und Gemüse, Früchte oder Kräuter kostenfrei ernten. Das Pflanzenboot ist ein Projekt der Künstlerin Mary Mattingly, die damit Fragen zu den Themen Nachhaltigkeit, Kunst, Technologie, Produktion und Verfügbarkeit frischer, gesunder Lebensmittel untersuchen
Quelle: energieleben.at am 26. Oktober 2016
Paris vergibt die «Lizenz zum Pflanzen»
von D. Gschweng
Paris schickt sich an, Grünpflanzen-Meister zu werden. Seit dreieinhalb Monaten dürfen die Einwohner den öffentlichen Raum begrünen, wo immer sie wollen.
Quelle: 20min.ch am 26. Oktober 2016
