Innerstädtische Parks und Gärten dienen nicht nur der Erholung und dem Wohlbefinden ihrer Bewohner, sie verbessern auch die Luft und das Mikroklima. Doch "Grüne Lungen" brauchen Platz und der ist rar und teuer in den Großstädten dieser Welt. Noch weitgehend ungenutzt sind nur die Flächen in der Vertikalen. Stadtplaner, Architekten und Wissenschaftler wollen das ändern indem sie verstärkt Fassaden bepflanzen.
Quelle: daserste.de am 30. September 2017
Allgemein
Inseln im Häusermeer
Pflanzen steigern das Wohlbefinden. Selbst in der Stadt ist Platz für viel mehr Grün als ein paar Geranien auf dem Balkon. Ein neues Buch kann Impulse dafür geben.
Städte haben Potential. Sie bieten vielfältige Biotope. Die Flora inmitten von Häusermeer und Straßenzügen ist oft artenreicher als im Umland. Denn Pflanzen finden hier Nischen, die es auf dem freien Land nicht gibt. Ihnen ist es gleich, ob das Habitat natürlichen Ursprungs ist oder von Menschen geschaffen, solange es die richtigen Bedingungen bietet. Und die sind in der Stadt ganz unterschiedlich – von sonnigen, kargen Flecken bis zu schattig-feuchten.
Quelle: faz.net am 28. September 2017
Nachernte – gute Idee gegen Lebensmittelverschwendung
Bei der Nachernte auf dem Lammertzhof darf jeder das Gemüse, das noch auf den Feldern liegt, umsonst mitnehmen. Das macht Spaß. Und krumme Möhren machen auch satt.
Heinrich Hannen ist überzeugt, dass unsere Felder doppelt so viele Menschen versorgen könnten, wie sie es heute tun. Dazu müssten Verbraucher nur bereit sein, die "Missfits" zu essen und unschöne Stellen mit dem Messer wegzuschneiden. "Und das eben auch in der Großküche", sagt der Landwirt vom Lammertzhof in Kaarst. Die Großküchen akzeptierten nur 1a-Ware, die auch noch maschinengerecht sein muss.
Quelle: wdr.de am 28. September 2017
Grüne Start-ups: neue Gärten für die Stadt
Die Urbanisierung schreitet voran, immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach einer natürlichen Umgebung und biologischen Lebensmitteln – wenn möglich noch selbst angebaut. Gemüse am Land zu ziehen ist kein Problem, doch was machen Städterin und Städter mit nur wenig Platz? Grüne Start-ups bieten von Vertical Farming bis zum begrünten Dachgarten die unterschiedlichsten Varianten mit zukunftsweisenden Designs.
Quelle: ueber-land.eu am 20. September 2017
Gärten aus Abfall: Urban Gardening im Armenviertel
Es sprießt aus aufgeschnittenen Plastikflaschen, ein alter Autoreifen wurde zum Schwanenbeet: Alles, was im «Garten des Elefantens» in Buenos Aires steht, stammt aus dem Müll.
Quelle: thueringer-allgemeine.de am 14. September 2017
Niederlande: Wer steckt hinter der urbanen Landwirtschaft?
Auf Youtube veröffentlicht am 09.09.2017
Niederlande: Wer steckt hinter der urbanen Landwirtschaft? Das Land mit der größten Bevölkerungsdichte der EU betreibt seit 20 Jahren einen technologischen Wettlauf zur Verpflanzung der Landwirtschaft in die Städte. Vox Pop hat einige dieser experimentellen Gewächshäuser besucht.
Vox Pop das europäische Investigationsmagazin jede Woche bei ARTE und täglich auf unserer Website. Die Recherche wurde erstmals am 9. September 2017 auf arte ausgestrahlt.Quelle: youtube.com am 9. September 2017
Kellergemüse
Tief unter London, in einem alten Luftschutzbunker, bauen britische Agrarpioniere Kräuter und Erbsen an. Ist das die Zukunft der Landwirtschaft?
Krachend schließen sich die zwei Gittertüren des Aufzugs. Er rumpelt abwärts und entlässt seine Fahrgäste in eine Umkleide. Straßenschuhe werden durch Gummistiefel ersetzt, lange Laborkittel und Haarnetze übergezogen. Dahinter beginnt der Bauernhof.
Quelle: sueddeutsche.de am 8. September 2017
Bauernhof über den Dächern von Tel Aviv
Versteckt zwischen Hochhäusern findet man auf Israels ältester Mall einen ungewöhnlichen Betrieb – eine landwirtschaftliche genutzte Dachterrasse mit zwei Gewächshäusern, einer Fledermaushöhle und einem Ausbildungszentrum für Urban Gardening. Das Besondere an dieser Farm ist die Anbaumethode mittels Tiefwasserkultur, die den Wasserverbrauch und den Abfall reduziert.
Quelle: ueber-land.eu am 7. September 2017
Paderborner Umwelt-Initiative führt Flüchtlingskinder an die Natur heran
Experte: Auf dem Balkon wächst künftig mehr Gemüse
Geranien sind der Klassiker der Balkonbepflanzung. Sie sehen hübsch aus, mehr nicht. Tomaten sind da anders: Sie schmecken auch noch gut. Immer mehr Balkongärtner wissen das zu schätzen: Sie ziehen daher Gemüse den Zierpflanzen vor.
Quelle: wn.de am 4. September 2017
