Gärten sind nicht nur Orte der Erholung, sie verraten auch viel über unser Verständnis von Schönheit, Natur und Kultur. Das Urban Gardening zeugt von einem veränderten Zeitgeist – wohin geht die Reise?
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 12. August 2018
Allgemein
„Der Garten der Zukunft ist ein städtisches Phänomen“
Hans von Trotha im Gespräch mit Christian Möller
Gärten sind philosophische Orte. Davon ist der Historiker und Publizist Hans von Trotha überzeugt. „Sein und Streit“ traf ihn für eine Fahrt ins Grüne, auf der Suche nach der Gartenkunst der Zukunft.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 12. August 2018
Die Erfinder des »Tomatenfischs«
Am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei wird auch Anwendungsforschung betrieben
Das IGB macht nicht nur ökologische Grundlagenforschung. Es ist auch in der Anwendungsforschung, der Politikberatung und der Umweltbildung aktiv. Ein wichtiger Fingerzeig in Richtung Politik ist die im Mai von der Nationalakademie Leopoldina vorgelegte Denkschrift »Der stumme Frühling« für einen umweltverträglichen Pflanzenschutz, an der IGB-Direktor Mark Gessner für den Gewässerteil mitgewirkt hatte.
Quelle: neues-deutschland.de am 11. August 2018
„Garden to go“ statt Gartenkultur?
Die Villengärten der Renaissance, die französischen Barockparks - alles Ausdruck der jeweils aktuellen Weltanschauung. Hier verschmolzen Philosophie, Architektur und Botanik zu neuen Kunstformen. Wie passt Urban Gardening in diese Traditionen?
Die europäische Kulturgeschichte hat ihren Ausdruck auch immer in Gärten gefunden: in mittelalterlichen Klostergärten, in den naturnahen Landschaftsgärten der englischen Aufklärung ebenso wie in weitläufigen Parks der Romantik. Gartenmodelle wie diese setzten sich unmittelbar mit der Natur auseinander. Ihre Erschaffer wollten diese Natur für den Menschen begreiflich machen, sie wollten das Wesen der Natur mit den Ideen der Zivilisation und der Philosophie versöhnen.
Quelle: deutschlandfunkkultur.de am 1. August 2018
Kompostieren ohne Garten: So baust du eine Wurmkiste!
Auch wenn du keinen eigenen Garten hast, kannst du Obst- und Gemüseabfälle sowie Grünschnitt vom Balkon selber kompostieren – mit einer Wurmkiste. Anders als ein herkömmlicher Komposthaufen benötigt ein Wurmkompost nur sehr wenig Platz. Die Wurmkiste riecht zudem selbst bei geöffnetem Deckel kaum, sodass du sie auch gut auf den Balkon oder sogar in die Wohnung stellen kannst.
Quelle: smarticular.net am 21. Juli 2018
Neue Landwirtschaft: Expertenstimmen
Kann Vertical Farming die durch Flächenfraß verloren gehenden landwirtschaftlichen Flächen ersetzen? Vielleicht sogar dazu beitragen das Welthungerproblem zu lösen? Das sagen die Experten.
Wir finden es durchaus begrüßenswert, dass man sich Gedanken über Alternativen zum landwirtschaftlichen Anbau in der Fläche macht. Von 1992 bis 2016 hat die Landwirtschaftsfläche in Deutschland um 1.247.500 Hektar abgenommen. Diesen Flächenfraß, nämlich dass immer mehr landwirtschaftliche Flächen unter anderem zugunsten der Ausbreitung von Städten schwinden, sehen wir als großes Problem. Diese verlorenen Flächen über Vertical Farming und Neue Landwirtschaft zu kompensieren, sehen wir derzeit nicht.
Quelle: berlinvalley.com am 16. Juli 2018
Lilli Licka: „Man spricht heute wieder von Wildnis in der Stadt“
Die Landschaftsarchitektin Lilli Licka erklärt, was der Donaupark in Wien oder der High Line Park in New York über die Gesellschaft aussagen.
Freiräume und urbane Entwicklung: Mit diesen Themen beschäftigt sich Lilli Licka schon seit vielen Jahren. Die Boku-Professorin für Landschaftsarchitektur ist außerdem Co-Betreiberin des Büros für lustige Angelegenheiten (BLA), das mit seinen provokativen Performances im Stadtraum durchaus ernste Sachen anspricht. Dabei klettert sie auch mal über Zäune und läuft als Sitzbank verkleidet durchs Museumsquartier. Licka ist Organisatorin der Konferenz für Landschaftsarchitektur X-Larch, die vergangene Woche in Wien stattfand, heuer unter dem Motto Park Politics.
Quelle: derstandard.at am 13. Juli 2018
Der Wirtschaftsteil :: Nr. 294 Gastbeitrag von Carolin Engwert zum Thema Urban Gardening
Carolin Engwert ist Grafik- und Webdesignerin, seit ein paar Jahren aber vor allem leidenschaftliche Gärtnerin. In ihrem Gartenblog „Hauptstadtgarten“ nimmt sie uns mit in ihren Berliner Schrebergarten. Ginge es nach ihr, hätte sie immer in der einen Hand eine Gartenschere und in der anderen ein Handy, denn es gibt immer etwas zu schneiden, zu fotografieren oder aufzuschreiben. Sie hat für uns einen stadtgrünen Wirtschaftsteil zusammengestellt zu Urban Gardening.
Quelle: blog.gls.de am 4. Juli 2018
Vertikale Gärten
Teil des sogenannten "Urban Gardening "- also des "Städtischen Gärtnerns“ - ist das "Vertikale Gärtnern". Damit kann man auf kleinstem Raum nicht nur Fassaden, Balkone und Hinterhofwände mit blühenden Blumen schmücken, sondern auch einen Nutzgarten betreiben. Was da alles möglich ist, hat SR 3-Reporterin Margit Groß-Schmidt bei einem Workshop auf dem „Stadtbauernhof Saarbrücken“ kennen gelernt.
Quelle: sr.de am 29. Juni 2018
Wie Urban Gardening gegen Hunger hilft
Urban Gardening ist mehr als ein Trend für grüne Großstadtbewohner. In Afrikas Metropolen kann das Konzept im großen Stil im Kampf gegen Nahrungsknappheit helfen.
„Urban Gardening“ steht bei uns für Rückbesinnung auf Landwirtschaft und Umweltbewusstsein. Viele deutsche Städte, wie Köln, Berlin und Freiburg z.B., wollen ihre Bürger bewusst dazu animieren, öffentliche Grünflächen zu beackern und nachhaltig nutzbar zu machen. Jedem soll es möglich sein, lokale Bio-Lebensmittel zu erhalten und sich ein Stück weit selbst zu versorgen.
Quelle: biorama.eu am 27. Juni 2018
