Das Bad in der Waldluft, japanisch "Shinrin Yoku", gilt in Japan seit den 80ern als Mittel der Gesundheitsprävention: Forscher hatten nachgewiesen, dass Waldluft der Gesundheit nutzt und sich positiv auf Blutdruck, Immunsystem und Wohlbefinden auswirkt. Aber was ist, wenn der Mensch in der Stadt lebt? Dann muss der Wald in die Stadt geholt werden.
Quelle: mdr.de am 4. September 2019
Allgemein
In Paris entsteht der größte Dachgarten der Welt
In Paris gibt es bald eine Rooftop-Gemüsefarm. Die vertikalen Gärten sollen den Südwesten der Stadt versorgen – und CO2 einsparen
Der „Urban Gardening“-Trend lässt Metropolen schon seit Jahren ein wenig grüner werden. In vielen Großstädten gründen Anwohnerinitiativen Gemeinschaftsgärten im kleinen Stil. Dass es auch einige Nummern größer geht, zeigt nun ein Projekt aus Paris.
Quelle: geo.de am 2. September 2019
Gärten und Philosophie – Orte der Lebenskunst
Derzeit gibt es eine Renaissance des Gärtnerns. Schrebergärten sind nicht mehr spießig, sondern angesagt, Urban Gardening holt Natur in die Stadt und Selbstversorger ernähren sich von eigenem Obst und Gemüse.
In der Philosophie waren Gärten Jahrhunderte lang Orte des Nachdenkens und der Lebenskunst. Im 20. Jahrhundert ging das fast verloren. Jetzt werden sie neu entdeckt, auch aus kultureller, sozialer und ökologischer Sicht betrachtet. Was bedeutet die neue Lust am Garten und Gärtnern in Zeiten von Naturzerstörung und Digitalisierung?
Quelle: swr.de am 2. September 2019
Gemüse von oben: Paris baut die größte Dachfarm der Welt
2020 wird die weltgrößte Dachfarm in der französischen Hauptstadt eröffnet. Sie soll globales Beispiel für nachhaltige Lebensmittelproduktion werden
Die Stadt entdeckt flache Hausdächer als Landwirtschaftsfläche und baut so nach und nach die lokale Nahrungsmittelversorgung um. Wird der Anbau vom Land in die Stadt verlegt, können Transportwege verringert und die urbane Bevölkerung mit frischen, regional gewachsenen Lebensmitteln versorgt werden, so die Idee dahinter.
Quelle: derstandard.at am 23. August 2019
Weltgrößte Dachfarm vor Eröffnung
In Paris soll im Frühling 2020 die größte Dachfarm der Welt eröffnet werden – auf einer Fläche, die in etwa so groß ist wie zwei Fußballfelder. Das berichtete nun der „Guardian“. Ziel der Betreiber ist es, die Farm zu einem globalen Modell für nachhaltige Lebensmittelproduktion zu machen. Auch in anderen Metropolen boomt der Anbau von Gemüse und Obst auf Dächern bereits.
Quelle: orf.at am 17. August 2019
Größtes Urban Farming-Projekt Europas startet in Paris
Um die Städte grüner zu machen für ihre Bewohner, aber auch um Biodiversität zu erhalten und zu verbessern, werden Urban Farming-Projekte immer beliebter. In Paris wird nun ein urbaner Bauernhof auf 14.000 Quadratmetern Fläche angelegt. Das größte Urban Farming-Projekt Europas und der größte Hof auf einem Dach auf der ganzen Welt.
Quelle: kommunal.de am 15. August 2019
Warum Urban Gardening uns alle näher zusammenbringen kann
Vor einigen Jahren noch war Urban Gardening etwas für Einzelkämpfer*innen. Heute ist es eine Bewegung geworden, die in fast allen deutschen Städten angekommen ist. Wir zeigen, wie sich verschiedene Städte grüner machen und was das für uns bedeutet.
Quelle: ze.tt am 13. August 2019
Pflanzen und Wasser statt Beton und Stahl
Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Singapur - auf engstem Raum. Die Stadt gilt trotzdem als eine der grünsten Metropolen Asiens. Auch Wolkenkratzer sind dort voller Pflanzen.
Was am Fuße des Parkroyal Hotels in Singapur plätschert, ist kein natürlicher Bach. Es sind zahlreiche Wasserläufe an einer der pulsierenden Kreuzungen, die Chinatown und das Geschäftsviertel verbinden. Sie markieren den Eingang in eine andere Welt: ein Hotel im Garten.
Quelle: tagesschau.de am 11. August 2019
Macht die Großstadt zur Natur!
Bis 2050 werden laut UNO gut zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Überraschenderweise ist da auch noch Platz für die Natur: Tiere fühlen sich im Großstadtdschungel zunehmend heimisch – vorausgesetzt, man setzt die richtigen architektonischen Impulse. Das zeigt das Fallbeispiel Barcelona.
Quelle: deutschlandfunk.de am 5. August 2019
So begegnet Paris dem Klimawandel
Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo bereitet ihre Stadt konsequent auf den Klimawandel vor. Sie denkt nicht nur ans Allgemeinwohl.
Célia Blauel hat einen Traum. An einem Oktoberfreitagmorgen im vergangenen Jahr sitzt sie in einem Pariser Lokalradiostudio und lässt sich zu dem Plan befragen, den sie tags zuvor verkündet hat: „Im Jahr 2025 werden wir in der Seine und der Marne baden.“ Die Flüsse sollen sauber, bei den Olympischen Spielen 2024 sollen Wettkämpfe in der Seine ausgetragen werden.
Quelle: amp.tagesspiegel.de am 3. August 2019
