Gärtnern auf dem Balkon

Auch Stadtmenschen können sich die Natur auf den Balkon oder die Fensterbank zaubern – und dabei Geduld und Demut lernen

http://www.fr.de/rhein-main/freizeit/urban-gardening-in-hessen-gaertnern-auf-dem-balkon-a-1498024?GEPC=s3

Mit den Händen in der Erde wühlen, gedankenvergessen mit allen Sinnen dem Sprießen der Triebe beiwohnen, selbst gepflanzte Tomaten ernten: Das ist nur was für Landeier? Schließlich fehlt Stadtmenschen angeblich nicht nur der „grüne Daumen“, sondern auch der nötige Platz. Doch aller Anfang ist gar nicht so schwer. Und auch immer mehr Städter entdecken den Zauber, der dem Gärtnern innewohnt. Ob auf der Fensterbank, dem Balkon oder im Innenhof – für die grüne Magie des Lebens braucht es neben etwas Geduld eigentlich nicht viel: ein paar Töpfe, ein wenig Erde, einige Samen und das, was die Natur sogar in der Stadt bietet, nämlich Sonne und Wasser.

Quelle: fr.de am 2. Mai 2018

Hochbeet selber bauen: Einfache Anleitung mit hilfreichen Tipps

Ein Hochbeet selber zu bauen ist gar nicht schwer. Wir verraten eine einfache Bauanleitung und worauf du sonst noch achten solltest, wenn du dein Hochbeet anlegst.

https://utopia.de/ratgeber/hochbeet-selber-bauen-einfache-anleitung-mit-hilfreichen-tipps/

Ein Hochbeet ist ein erhöhtes Gartenbeet. Eine möglichst stabile Einfassung wird mit verschiedenen Materialien wie Holzschnitt, Gartenabfällen, Kompost und Komposterde aufgefüllt. Die Höhe eines Hochbeetes beträgt in der Regel etwa 70 Zentimeter, ist aber variabel und lässt sich an die Wünsche und Bedürfnisse des Gärtners anpassen.

Quelle: utopia.de am 30. April 2018

Dachgärten könnten ganze Schweizer Stadt ernähren

Gemüse, Strom, Restaurants – eine neue Studie zeigt, in welchem Umfang Dächer und Fassaden nutzbar gemacht werden könnten.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Essen-vom-Dach---das-ist-in-der-Schweiz-moeglich-31958585

Dächer und Wände von Gebäuden weisen deutlich mehr Potenzial auf, als bloss als Schutz vor dem Wetter zu dienen. Würden sämtliche Dächer und Fassaden aller Schweizer Gebäude auseinandergefaltet, entstünde eine Fläche von rund 1360 Quadratkilometern, was etwa der Grösse des Kantons Aargau entspricht. Die Immobilienfirma Wüest Partner zeigt in ihrem aktuellen Immo-Monitoring auf, wie viel dieser Fläche auf ökologische oder ökonomische Art genutzt werden könnte.

Quelle: 20min.ch am 25. April 2018

Pariser Regionalregierung bepflanzt ein Drittel aller städtischen Dächer und Fassaden mit Obst und Gemüse

https://newsgreen.net/2018/04/16/pariser-regionalregierung-bepflanzt-ein-drittel-aller-staedtischen-daecher-und-fassaden/amp/?__twitter_impression=true

Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, wurde 2014 mit der Absicht gewählt, die Grünflächen der Stadt als Teil ihrer Agenda zu verbessern. Sowohl private als auch öffentliche Unternehmen haben sich der Herausforderung gestellt, Paris reich an biologischer Vielfalt und kulturellem Kapital zu machen. Im Jahr 2016 startete ihre Kampagne Parisculteurs, die darauf abzielt, 247 Hektar Dächer und Fassaden in Paris bis 2020 mit Grün zu bedecken.

Quelle: newsgreen.net am 23. April 2018

Vom Wunsch, die Seele zu begrünen

Woher kommt die Sehnsucht nach kleinen Gärten in großen Städten? Dieser Frage gehen wir nach - im Interview mit Prof. Hilarion G. Petzold.

https://www.volksstimme.de/ratgeber/haus-garten/urban-gardening-vom-wunsch-die-seele-zu-begruenen

Statt am Wochenende in Kinos, Kaufhäuser oder Cafés zu gehen, zieht es immer mehr Großstädter in den Garten. Sie säen, ernten, kochen, bauen, halten Hühner und Bienen und bringen sich gegenseitig handwerkliches Wissen bei. Sind wir etwa auf der Suche nach einem Refugium für unser erschöpftes Selbst? Blanche Radom hat mit Prof. Hilarion G. Petzold, Psychologe und Gründer der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit in Hückeswagen, darüber gesprochen.

Quelle: volksstimme.de am 14. April 2018

Neue Datenbank online: Historisch genutztes Gemüse

Welche Gemüsesorten sind in den vergangenen 150 Jahren vom Markt, aus den Gärten und von unseren Tellern verschwunden? Informationen dazu und Bilder von rund 7.000 alten Gemüsesorten sind nun in einer Datenbank verfügbar.

https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/180412_HistorischesGemuese.html

Diese Internetseite soll vergessene Sorten wieder ins Gedächtnis rufen und Unterstützung beim Anbau im eigenen Garten bieten. Bislang gab es in Deutschland keine allgemeinen Zahlen über die Gefährdung alter Gemüsesorten. Um die wissenschaftlichen Grundlagen auf dem Gebiet zu verbessern, wurde das Forschungsvorhaben "Weiterentwicklung der 'Roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen' für Gemüse" durchgeführt.

Quelle: ble.de am 12. April 2018

Dokumentation: International Urban Farming Conference

Download: Documentation International Urban Farming Conference Berlin (pdf)

https://www.grueneliga-berlin.de/themen-projekte2/international-urban-farming-conference/dokumentation/

Freier Download der Dokumentation in Deutsch und Englisch.

Quelle: grueneliga-berlin.de am 28. März 2018

Ein Roboter für Urban Gardening

Fraunhofer-Forscher haben gemeinsam mit der Universität Stuttgart einen Roboter entwickelt, der eine Fassadenbegrünung komplett autonom anlegen, pflegen und überwachen soll. Die Forscher wollen damit das Urban Gardening für Unternehmen rentabel gestalten.

https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/ein-roboter-fuer-urban-gardening-a-699295/?cmp=sm-tw-swyn&utm_source=twitter&utm_medium=sm&utm_campaign=twitter-swyn

Fassadenbegrünung schaut nicht nur schön aus, sie hat eine ganze Reihe von Vorteilen: So sorgt sie für eine reine Luft, reguliert das urbane Mikroklima, verringert den Energieverbrauch für die Klimatisierung, ist Wohnort für Insekten, senkt im Winter die Abwärme und ist lärmabsorbierend. Allerdings ist die Pflege der vertikalen Begrünung aufwendig und teuer. Man benötigt Gerüstbauten und Hebebühnen oder Industriekletterer. Deshalb haben Forscher am Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart einen Roboter entwickelt, der alle anfallenden Arbeiten problemlos übernehmen soll.

Quelle: konstruktionspraxis.vogel.de am 27. März 2018

Das grüne Herz der Megacity – In den Chinampas hat nachhaltige Landwirtschaft Tradition

Die Chinampas in Mexiko-Stadt sind eine uralte Form des Urban Gardening. Dort wird nachhaltig und ökologisch produziert. Doch der Hunger nach Bauland zehrt an ihrem Bestand.

http://www.badische-zeitung.de/panorama/das-gruene-herz-der-megacity-in-den-chinampas-hat-nachhaltige-landwirtschaft-tradition--150486081.html

Dichter Autoverkehr verstopft die Straße. Lastwagen und Busse hupen sich den Weg frei, stoßen schwarze Dieselwolken in den aufgewirbelten Staub. Flora Garcia Galicia wartet am Straßenrand. In der Hand hält sie einen kleinen Eimer mit Küchenabfällen. Nach einer kurzen Begrüßung eilt die 65-Jährige voran, vorbei an bunten Taco-Buden, Frisiersalons und Autowerkstätten. Dann biegt sie zwischen zwei Häusern mit abblätternden Fassaden in eine Art Feldweg ein. Eine kleine Brücke führt über einen Kanal, auf dem Entengrütze und Wasserhyazinthen schwimmen.

Quelle: badische-zeitung.de am 17. März 2018

Marktschwärmer bringen Bauern in die Stadt

Woher bekomme ich regionale Lebensmittel?

https://www.bzfe.de/inhalt/marktschwaermer-bringen-bauern-in-die-stadt-31902.html

Ich habe was Neues entdeckt: In meiner Nachbarschaft gibt es eine Marktschwärmerei! Eine was? Ja, das fragen die meisten, denen ich davon erzähle. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Eine Marktschwärmerei bringt die Bauern aus der Region in die Stadt. Oder etwas ausführlicher erklärt: An einem bestimmten Ort in der Stadt treffen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt Erzeugerinnen und Erzeuger aus der Region mit ihren Kunden. Sie bringen ihre Waren mit und so können die Städter ganz einfach Lebensmittel aus der Region beziehen.

Quelle: bzfe.de am 8. März 2018