Viel Grün gibt es in Kairo nicht. Das soll sich ändern, wenn es nach der NGO Schaduf geht. Zumindest die Dächer von Kairo will sie begrünen. Mit Nutzpflanzen, die nicht nur der Umwelt gut tun, sondern auch für ein kleines Einkommen sorgen.
Quelle: dw.com am 9. Oktober 2019
Allgemein
Analyse: Die Landwirtschaft macht sich vom Acker
Kommen die Bauern in die Stadt, tauchen sie in den Untergrund ab oder fliegen sie gar auf den Mond? Eine Analyse über alternative Anbauorte.
Salate, Gemüse und Kräuter, die direkt im Laden wachsen? Das deutsche Unternehmen Infarm stellt Kästen mit künstlicher Beleuchtung rund um die Welt in Supermarkt-Filialen. Die amerikanische Firma Aerofarms produziert Jungsalate in einer 6400-Quadratmeter Halle: auf mehreren Etagen wird alle 12 bis 16 Tage geerntet. Ähnliches gedeiht im Untergrund von London: in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wachsen monatlich zwei Tonnen Kräuter und Keimlinge. Die kanadische Firma Aurora produziert jährlich 1000 Tonnen Hanf in 17 durchautomatisierten Hallen auf rund fünf Hektaren.
Quelle: bauernzeitung.ch am 30. September 2019
Bauer trifft Dachgarten
Bundespräsident Van der Bellen besuchte gestern eine “Roof Top Farm” in New York. Allerdings hätte er auch nach Graz fahren können. Da gibt es auch eine.
Gackernde Hühner, ein Bienenstock, Salat, Karotten, Gurken. Die Szenerie ist idyllisch. Bis man sich ins Gedächtnis zurückruft, dass man sich auf dem Dach eines rund 100 Jahre alten, ehemaligen Industriegebäudes befindet, das einst Möbel produzierte, dann Autoteile herstellte und später verwaiste. Und dahinter die beeindruckende Skyline New Yorks thront. Sogar unser in Überraschungen nicht ungeübter Bundespräsident gab sich erstaunt, als er die “Brooklyn Grange Roof Top Farm” gestern anlässlich seines Klimagipfel-Aufenthalts besuchte.
Quelle: bauernladen.at am 23. September 2019
Der Räuber, die Blinde und der Flüchtling – Urban Gardening auf Sizilianisch
Es ist eine Geschichte über die Umwege dreier Menschen, die auf verschiedene Weisen in vielen Gesellschaften nicht sonderlich gut gestellt sind. Sie erschaffen dennoch gemeinsam allen Hindernissen zum Trotz eine tolle Sache. Ein Feature über Urban Gardening auf Sizilien von Patrick Batarilo.
Quelle: phonostar.de am 14. September 2019
Gärtnern auf der Autobahn
Über der Autobahn A7 in Hamburg-Altona könnten zukünftig Kartoffeln und Möhren wachsen: Denn die Autobahn, auf der täglich rund 150.000 Autos und LKW fahren, bekommt einen ganz besonderen Lärmschutz-Deckel. Darauf sollen Kleingärten entstehen.
Quelle: deutschlandfunk.de am 12. September 2019
Ackern ohne Erde
Die Weltbevölkerung wächst und wächst, derweil die natürlichen Ressourcen, sie zu ernähren, auf dem Lande an natürliche Grenzen stoßen. Und wenn man in den Städten dafür neue Möglichkeiten schafft? Urban Farming lautet das Zauberwort, das derzeit in vieler Munde ist. Die dabei entwickelten Konzepte bringen Wissenschaftler noch auf ganz andere Ideen.
Quelle: freiepresse.de am 12. September 2019
Paris: Weltweit größtes Urban-Farming-Projekt auf Messehallen-Dächer
Mit 14.000 Quadratmetern für Pflanzen, Obst und Gemüse ist das Urban-Farming-Projekt auf den Dächern der Messehallen der Expo Porte de Versailles das größte weltweit. Was soll das Projekt außer den 1000 Kilo Lebensmittel täglich bringen?
Quelle: deutschlandfunknova.de am 12. September 2019
Die Hüter der Schweizer Pflanzenvielfalt
In der Schweiz kümmern sich nur noch wenige Betriebe darum, regionale Pflanzensorten zu erhalten und weiter zu züchten. Mit dieser Arbeit leisten sie auch Widerstand gegen die globalen Agrarkonzerne.
Ein feiner Nieselregen fällt auf den Gewächshaustunnel am Dorfrand von Les Evouettes, einem winzigen Ort im Unterwallis. Dieser Sommertag Anfang August fühlt sich an wie in den Tropen. Ideale Bedingungen sind das für die Arbeit von Saatgutanbauer Tulipan Zollinger. Er führt zusammen mit seinen beiden Brüdern Tizian und Til das Unternehmen Zollinger Samen. Der Betrieb mit knapp 20 Angestellten hat sich darauf spezialisiert, biologisches Saatgut zu vermehren.
Quelle: srf.ch am 8. September 2019
Urban Gardening: Was sich hinter dem weltweiten Trend verbirgt
von Paul Krauß
Fast zehn Milliarden Menschen auf der Erde. Klimawandel mit immer mehr Extremwetterlagen. Neue Schädlinge bedrohen die Ernten. Wie kann sich die Menschheit in Zukunft klima- und umweltfreundlich ernähren? Urbaner Gartenbau könnte eine Antwort sein.
Quelle: sonntagsblatt.de am 7. September 2019
Summ und Brumm auf Bushaltestellen – bald überall in Deutschland?
Der öffentliche Nahverkehr als Helfer für Insekten: Vom niederländischen Utrecht aus erobert die Idee begrünter Haltestellenhäuschen die Städte. Unten steigen Fahrgäste ein und aus, oben wächst der Mauerpfeffer.
Hummel im Anflug, Wildbiene und Käfer. Begrünte Haltestellendächer könnten schon bald in vielen deutschen Städten wichtige Lebensräume für Insekten werden. Jeweils nur ein paar Quadratmeter groß, dafür regelmäßig zwischen Häusern, Straßen und Autos verteilt, werden die pflegeleichten und luftigen Grünflächen zu Überlebensbereichen für Insekten.
Quelle: lvz.de am 5. September 2019
